Stress in Wikipedia: Interview mit Stefan Seydel zu #WikiLovesTV & Radio | #34 Wikihausen

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Stress in Wikipedia: Interview mit Stefan Seydel zu #WikiLovesTV & Radio | #34 Wikihausen

Sicherheitskopie des Videos auf US.TV:

https://us.tv/videos/watch/4fad26cb-e07f-429a-b3f4-e751a38b0eab

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Nachdem wir einen kurzen Blick auf Neuerungen und Kommentare auf unserer Homepage genommen haben, führt Dirk ein Interview mit dem Wikipedianer der fast ersten Stunde Stefan Seydel. Genauso wie Simplicius hat Stefan Seydel die Wikipedia liebgewonnen.

Deswegen ist der Erkenntnisprozess, dass da im Projekt etwas grundlegend schief läuft auch ein besonders schmerzhafter bei ihm.

Die beiden Gesprächspartner unterhalten sich über das Thema „#WikilovesTV & Radio“. Ein Thema bei dem sowohl Stefan Seydel als auch Dirk Pohlmann schlimmste Befürchtungen haben. Hier geht es um die unheilvolle Vorstellung (die teilweise schon Realität ist), dass die Fernsehsender, besonders der Öffentlich Rechtliche Rundfunk, nicht nur Material wie Bilder sondern auch ganze Inhalte für die Wikipedia bereitstellen und am Ende noch auf diese Inhalte als Beweis bei nächster Gelegenheit verweisen. Eine wunderbare Selbstreferenz, die dem unbedarften Zuschauer nicht sofort klar wird. Schon heute arbeiten Redakteure des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks (ÖRR) in der Wikipedia. Für seine Oppositionshaltung zu diesem Thema ist Stefan Seydel dann in der Wikipedia gesperrt worden. Oder lag es daran, dass er mit uns redet? Dieser Frage gehen wir nach.

131 thoughts on “Stress in Wikipedia: Interview mit Stefan Seydel zu #WikiLovesTV & Radio | #34 Wikihausen”

  1. @ca. 31:00 Sorry mal, Herr Pohlmann, aber Wikipedia ist eine großartige Idee. Einige fanden allerdings auch die Idee großartig, die Wikipedia zu unterwandern, um sie für ihre eigene Agenda zu nutzen. Wenn man nicht aufpasst, kann dies z.B. bei Pluspedia auch passieren. Irgendwann bilden sich immer Gruppen, die sich selbst unheimlich wichtig nehmen und ihren Kram ungefragt durchsetzen. Vertrauen erschleichen und zuschlagen – so gehts.

    1. Hi Dirk, hi Markus! Erstmal Danke für euer Engagement und die Aufklärung, die ihr macht. Großes Lob und Daumen nach oben. Allerdings muss ich doch eine kleine Kritik anbringen:
      Ich finde es bedenklich, wenn Du, Dirk, die Leute, die die Wikipedia ja offensichtlich untewandert haben, als „bösartig“ bezeichnest. Der Begriff „bösartig“ oder auch „die auf der anderen Seite“ sind Framingbegriffe.

      Ich glaube, dass Du, Dirk, aufgrund Deiner persönlichen und journalistischen Errfahrungen, die Du schon gemacht hast in Deinem Leben, manchmal doch ziemlich desiliosiniert bist und ich kann das auch wirklich gut verstehen. Bei dem, was ich mittlerweile weiß, über Politik (dank auch Deiner Arbeit), geht es mir auch so.

      Und genau da setzt meine Kritik an, denn mit Frames sollte jede Seite, egal welche vorsichtig umgehen. Du musst bedenken, dass es vielen Menschen so geht, wie uns. Sie sind desiliosiniert und auch wahnsinnig enttäuscht von diesem ganzen System. Wenn auf Desilioson und Enttäuschung dann die Worte „bösartig“ oder „die auf der anderen Seite“ fallen, dann kann das zu tiefem Hass führen. Es entsteht ein Feindbild. Ich habe für mich beschlossen, ich möchte keine Feindbilder haben und niemanden hassen. Ich beobachte meine Gefühle und Gedanken sehr genau. Aber viele andere Menschen machen das nicht, oft weil sie es nicht wollen oder auch nicht können, da es ihnen nicht bewusst ist. Ich hoffe, Du verstehst meinen Punkt.
      Wir werden doch nie einen Konsens finden, wenn wir uns gegenseitig als „bösartig“ bezeichnen. Dieses Wort hat eine unglaublich starke Wirkung und wird wahrscheinlich bei vielen Zuschauern und Zuhörern Hassgefühle auslösen.

      Ihr seid super, Ihr beiden! Macht bitte weiter so :kissing_heart:

  2. Das sind ja ganz neue Töne von Dirk Pohlmann: Die ursprüngliche Idee war gut, nur das jetzt geplante Wahrheitsministerium ist schlecht. Dabei habt ihr doch nachgewiesen, dass die Idee des kollaborativen, anonymen Schreibens nicht funktionieren kann. In einer idealen Gesellschaft wäre das vielleicht möglich. Aber in einer Gesellschaft, die in Klassen gespalten ist, lädt das nur zu Manipulationen unterschiedlichster Art ein und die mächtigsten Interessen werden sich durchsetzen. Bisher habt ihr doch versucht, diese Manipulationen aufzudecken, etwa durch die Enttarnung von Feliks.

    1. Mit den Aufdeckungen machen wir auch weiter.
      Nur ist es ja so, dass dieses Bild natürlich erstrebenswert ist: Eine freie Enzyklopädie, in der nur normale Menschen schreiben und alles ist gut, jeder kann in Ruhe arbeiten und bekommt evtl. freundliche Hilfe.

      Leider ist die Realität eine andere. In der Wikipedia häufen sich gescheiterte Existenzen an, die Stimmung ist so schlecht wie nie.
      Und daher haben wir (leider) genug Stoff für die nächsten Jahre.

  3. Der arme Herr Seydel scheint sehr stark in einen Stockholm Syndrom ähnlichen Zustand im Verhältniss zur Wikipedia gefangen zu sein.

    Jimbo’s unappetitliche Nähe zum Kriegsverbrecher Blair, das Wirken der Junta, die Zensur and Hetze der Wikipedia sind da scheinbar nur unglückliche Ausnahmen, bzw. zufällige Fehlentwicklungen die ja einfach so korrigiert werden könnten, wenn …

    Wenn sich sehr viele Zufälle oder Ausnahmen häufen und in eine sehr, sehr einheitliche Richtung entwickeln, dann ist Misstrauen angesagt, egal wieviel über Inklusion und anderenen Neusprech Floskeln positives suggeriert wird.

  4. Der Seydel ist ja voll naiv! Ihr sagt am Anfgang, man kann hier schreiben, ohne seine Daten bekannt zu geben, sieht aber hier anders aus.

  5. @ca. 1:17:00 Das hört sich irgendwie nach Wolfgang Neuss an. Der soll mal gesagt haben: „Nieten sind wichtig, wenn wir das Schiff wieder klar kriegen wollen.“
    Also der Zusammenhang passt schon mal.

    1. Auch von Jordan Peterson gibt es etwas in der Richtung:
      „Assume that the person you are listening to might know something you don’t“

      1. Sofern dieser Jordan Peterson Amerikaner ist, meinte Herr Pohlmann wohl auch eher ihn, weil er sprach ja von dem Zitat eines Amerikaners.

  6. Herr Fiedler, bitte löschen Sie meinen Kommentar von 21:17 . Ich hätte erst Wikihausen 34 bis zum Ende ansehen müssen

  7. Nein, ich kann mir das nicht mehr weiter anhören. Wie kann man nur so naiv sein? Liest der Mensch Seydel eigentlich? Hat der schon man das Buch von Daniele Ganser gelesen zum Deep State?

  8. zuerst einmal tolle sendung.:thumbsup::ok_hand:
    was mich besonders freute war der umstand, dass ihr beide so freudig bei der arbeit zu sehen ward und dass ihr beiden euch nicht auseinanderdividieren liesset. somit seid ihr zwei ein tolles beispiel, dass man drotz unterschiedlicher auffassung, gut miteinander auskommen und sogar sachlich und effektiv zusammenarbeiten kann.

    das interview von dirk war sehr aufschlussreich. schade um den sympathischen, aufrichtigen gesprächspartner Stefan Seydel, der mir in dieser hinsicht, einen zu euphorischen eindruck macht. meiner meinung nach, hat sich hier in der wikipedia, das krebsgeschwör schon zu stark ausgebreitet. :disappointed:

    abschliessend wünsche ich euch beiden weiterhin viel spass, erfolg und gesundheit im neuen jahr 2020. möge eure arbeit früchte tragen. :moneybag::four_leaf_clover::wink:
    liebe grüsse vom brumm:bear:

    1. Naja, die aktuelle Tagesdosis bei KenFM, zu der sich der Klimahysteriker Pohlmann offenbar genötigt sah, spricht für mich aber ein anderes Bild… Es scheint als würde der Herr Pohlmann immer mehr zum Dogmatiker mutieren, der stur an seinem Standpunkt festhält und zudem versucht jede Diskussion zum Klimakomplex konsequent zu torpedieren… https://www.youtube.com/watch?v=uDI67a9kEa0

          1. *“Nein, hysterisch zu werden überlasse ich gerne den Pohlmanns und Luisas dieser Welt“*
            …und den Radtkes und den Böhmermännern natürlich auch, denn die können das auch. :rofl:
            https://www.youtube.com/watch?v=Ury2lBeKOO8

            Lustig, dass dies auch einem Martin Sellner (Identitäre Bewegung) auffällt, der gemeinhin als Rechts eingestuft wird, wie jeder andere, der in irgendeiner Form mal „hysterisch“ wurde auch. Mal schauen, wie viele Europäer noch „hysterisch“ (Ken Jebsen, Uli Gellermann und Markus Fiedler z.B.) werden müssen, bis der Großteil der Europäer wieder miteinander reden kann. :rofl:

      1. Toller Beitrag von Dirk Pohlmann zu den Klimawandel-Artikel von Blogger Thomas Röpert und „Universalgelehrten“* Markus Fiedler! Endlich mal fundierte Kritik aus der eigenen Filter Bubble und nicht ständiges Laien-Lob! Weiter so, Herr Pohlmann, freue mich auf den zweiten Teil.

        Den ganzen Artikel von Pohlmann in Text und Video findet man auf
        https://kenfm.de/tagesdosis-28-1-2020-konsens-nonsens-im-klimawandelwald/

        * „Schuster, bleib bei deinem Leisten!“

        1. Nu‘ sieh sich das mal einer an. :rofl:
          Sag mal Friedrich… dir ist schon klar, dass Wikihausen ein Projekt von Markus und Dirk und nicht bloß von Markus ist? Und was zeigt nun die Kontroverse, zwischen Dirk und Markus beim Thema Klimawandel? Richtig! Man muss nicht immer einer Meinung sein, es sei denn man ist Mitglied im Verein „Wikipedia“ dann muss man der Meinung der Admins sein, denn Alles, was deren Agenda nicht entspricht, fliegt raus. Das wäre das selbe, wenn Markus demnächst all die Wikihausen-Videos ganz ohne Dirk machen würde, weil er nicht seiner (Klima)“Agenda“ folgt. Begreifen das Leute wie du (also Leute mit einer Agenda) überhaupt?

  9. Seydel kann schon auch mal sehr, sehr pampig und unverschämt werden. Der ist gewiß kein Heiliger. Nur weil er Euch gerade seine Schokoladenseite gezeigt hat, ist er keinesfalls vollständig aus Schokolade.

    1. Ja, das kann sein. Nur die Begründungen des Sperrprozesses sind sehr kreativ und weit hergeholt. Und wenn dann eine Sperre von einem Björn Hagemann vorgenommen wird, hat das ein ganz besonderes Geschmäckle.

        1. Zum Thema „Faktencheck“: Auf die Wiki-Sperre wird in ~58:00 eingegangen. Das zwischen der YT Sperre und der Wiki-Sperre *kein* Zusammenhang besteht, ist eine mutige Annahme, zumal wenn man sich die absurde Begründung für die Wiki-Sperre anschaut. Nichts anderes bringt Pohlmann in Zusammenhang.

        2. Der Grund ist genial! :rofl:
          Zitat: „(weiss nicht, was ich hier schreiben muss.)“
          Und dann eine Reihe Rechtfertigungen seitens Björn Hagemann. Björn Hagemann hat also eine Diskussion gewonnen, weil er seinen Kontrahenten sperren (maw.: Ihm den Mund verbieten) konnte.

          1. Ach soo… jetzt verstehe ich das erst… das war eine Stellungnahme von Herrn Seidel. Naja… Aber wo bitte steht da ein konkreter Sperrgrund? Da gibt es nur eine Diskussion darüber, in welcher einige inkl. Björn der Meinung sind, er würde nicht sachlich und inhaltlich diskutieren wollen. Alles in Allem bleibt es also bei einer Meinungsverschiedenheit, die in Diskussionen ja auch mal vorkommen dürfen (sonst gäbe es ja nichts zu diskutieren) und bei der Tatsache, dass Björn diese Disk nur deswegen „gewonnen“ hat, weil er dem Kontrahenten den Mund verbieten konnte.

        3. Habe sie eben gelesen. Mir liegen noch weit schärfere Worte auf der Zunge als sie Pohlmann benutzt hat. Wenn das der Stil in der Wikipedia ist, (auch noch wohlmeinende) Kritiker mundtot zu machen, dann gute Nacht.

          Wenn Du das nicht mehr erkennen kannst, dann kann ich Dir nur raten, Abstand zu gewinnen und Dir das von Dir Verlinkte in Ruhe noch einmal durch zu lesen – und Dich kritisch zu fragen, wie Du es hast übersehen können.

  10. Man kann auf Wikipedia schnell gesperrt werden. In der Tat sind die Sperrgründe sehr kreativ und einfallsreich. Es gibt aber auch von mir schon herausgefundene und erprobte Tricks, schnell wieder erneut reinzukommen, dann eben mit ganz neuem Benutzernamen. Ich war nämlich auch schon gesperrt. Bin aber wieder drin. Die angeblich endgültige Sperre ist nicht endgültig. Man muss nur wissen, wie man sie aushebelt. Kein Grund aufzugeben. Der Vorteil ist: man kennt die Benutzer schon, hatte schon mit dem einen oder anderen zu tun, die Leute kennen dich aber nicht mehr wieder. Das ist ganz lustig.

    1. Weshalb sollte man motiviert sein, wenn man seine Freizeit in ein Projekt wie Wikipedia investiert, und dann unverschämt behandelt wird, mit Tricks weiter seine kostenlose Arbeit zur Verfügung zu stellen, während die Wikimedianer einen verfolgen und möglichst schnell wieder rausschmeissen? Dass man in der Wikimedia nun auch noch gut bezahlte Pöstli dafür hat, macht die Sache soger noch fragwürdiger.

  11. Ich habe bei Thomas Röper noch nie etwas anderes als die offiziellen Regierungsstandpunkte der russischen Regierung gelesen. Russische oppositionelle Meinungen finde ich bei ihm gar keine. Dafür finde ich Neonazi-Werbung bei Röper, man soll die Neonazis akzeptieren.

    Röper schreibt privat ein Blog. Das kann er machen, und seine Argumentation, dass das seine Privatmeinung ist, trifft zu – er verhält sich ordentlich, dass er nicht den Anschein erweckt, es gehe ihm etwa um etwas anderes. Wenn man dann noch weiss, dass Röper immer der Meinung der russischen Regierung ist, kann man ihn einordnen.

  12. Hallo

    https://youtu.be/DwkPEuY3yS8?t=3007
    Das könnte euch interessieren

    Ziatat von Amazon für das Buch von Herrn Patrick Stegemann:
    Mit Verlaub, einen Daniele Ganser oder Ken Jebsen in die „Rechte Ecke“ zu schieben ist mehr als peinlich und zeugt von mangelnder Recherchekenntnis.
    Daniele Ganser ist ein erfolgreicher Buchautor und Kritiker des 9/11 Attentates…das macht ihn natürlich direkt zu einem „Rechten“…ahnlich verhält es sich mit Ken Jebsen…ebenso ein jahrelanger Kritiker der deutschen Bundesregierung.
    Jutta Dittfurt hat ihn vor einigen Jahren als eoine n „knallharten Antisemiten“ bezeichnet und ist damit vor Gericht krahcend gescheitert. Kritik an der aktuellen Politik…Zack, biste Nazi!

    Frage kommt das jetzt nur mir so Komisch vor oder macht diser Herrn Patrick Stegemann das gleiche wie die auf Wiki mit dem Herrn Daniele Ganser und Ken Jebsen ?? Gibt es da eine Verbindung

  13. Fiedler hat einen meiner Kommentare zur letzten Sendung aufgegriffen (13:47). Es geht um Pressefreiheit, russische Medien, Reporter ohne Grenzen.

    Pohlmann antwortet darauf ab (15:29).

    Seine wichtigste Aussage ist, dass mitnichten in Russland eine einheitliche Medienszene hergestellt wurde. Er bringt z. B. den „russischen Kanal Medua“, der sehr Putin-kritische Berichte bringe. Interessant, dass Pohlmann Meduza als Beispiel bringt, denn das Onlinemedium Meduza hat das Hauptquartier in Lettland, schreibt in Russisch und English. Laut englischsprachiger Wikipedia sind alle Journalisten Russen. Gründer der Plattform sagt: „die Gründung eines unabhängigen russischsprachigen Verlags ist in Lettland möglich, während dies in Russland nicht möglich ist“.
    (Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Meduza, Einzelnachweise siehe dort)

    Und das bringt Pohlmann als Beispiel! Das ist genau ein Gegenbeispiel für russische Pressefreiheit!

    Wir erinnern uns an den Juni 2019, als ein Journalist von Meduza in Moskau verhaftet wurde. Zusammenfassung aus der deutschsprachigen Wikipedia:

    „Am 6. Juni 2019 wurde der Investigativ-Journalist Iwan Golunow, der für Meduza arbeitet, in Moskau von der Polizei festgenommen. Die Ermittler warfen ihm Drogenbesitz vor, die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen sprach von „erfundenen Vorwürfen“, um einen regierungskritischen Journalisten zum Schweigen zu bringen.[3] Die drei wichtigsten Wirtschaftsmedien Wedomosti, RBK und Kommersant solidarisierten sich mit einem gleichlautenden Titel am 9. Juni,[4] während sich zehntausende Bürger sowie Prominente für Golunow einsetzten.[5][6] Noch vor einem geplanten öffentlichen Protest in Moskau am 12. Juni stellte die russische Justiz am 11. Juni 2019 das Verfahren gegen Golunow ein und ließ den Vorwurf des Drogenbesitzes fallen. Nach Mitteilung des Innenministeriums soll eine interne Untersuchung der Vorgänge anberaumt werden.[7] (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Meduza, Einzelnachweise siehe dort).

    Herr Pohlmann, Sie müssen dringend nochmals über die Bücher!

    1. Wie schwierig die Lage in Russland für unabhängigen, kritischen Journalismus ist, sieht man am Beispiel von „Novaya Gazeta“.

      „Die Zeitung ist ein Leuchtturm unabhängiger Berichterstattung in Russland und für ihre investigativen Recherchen auch international hoch angesehen und ausgezeichnet. Das ist die schöne Seite der Medaille. Die andere: Fünf Journalisten und ein Anwalt der „Novaya Gazeta“ sind seit dem Jahr 2000 in Zusammenhang mit ihren Recherchen umgebracht worden, darunter Anna Politkowskaja.“
      (Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/Nowaja-Gaseta-Arbeiten-unter-staendiger-Bedrohung,novayagazeta102.html)

      Was sagen Fiedler und Pohlmann dazu?

    2. Oi… er hat sogar auch einen Kommentar von mir aufgegriffen. Er fand ihn wohl bedeutungsvoller, als ich.
      Ich kann mir lebhaft vorstellen, dass er dir damit nur sagen wollte, dass er auf deinen Blödsinn nicht weiter eingehen wird. 🙂

  14. Bei Min. 33:11 beginnt das Gespräch von Pohlmann mit Stefan Seydel (Benutzer:Sms2sms). Pohlmann beginnt mit, dass Seydel ganz nahe dran war an den Plänen der Kooperation von Wikipedia mit öffentlichen Medien (ZDF). Seydel antwortet, dass er gar nicht soviel weiss. Und das merkt in den nächsten 60 Minuten! Hier wäre der ideale Zeitpunkt gewesen, das Gespräch abzuschalten, da Seydel nichts weiss.

    Pohlmann behauptet mehrmals, dass Seydel wegen seines Kontaktes zu Wikihausen gesperrt wurde. Dies ist falsch. Die Sperrprüfung kann man nachlesen https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Sperrpr%C3%BCfung/Archiv/2019/Juni#Benutzer:Sms2sms_(erl.)

    Pohlmann lag darum daneben, weil er sich offensichtlich nicht auf das Gespräch vorbereitet hat, wie es ein Journalist machen sollte. Er hat die Sperrbegründungen nicht gelesen, er hat die Beiträge von Seydel nicht gelesen, die zu seinen Sperren führte usw.

    1. Nachdem ich mir das „alles“ genauer angeschaut habe, wurde er vorallem für seine „Unterstellungen“ gesperrt, welche dann gerne in der WP als „Verschwörungstheorie oder TF“ betitelt wird. Und da es dafür keine valide oder nennen wir es „staatstreuen“ Quellen gibt, waren seine Behauptungen (zu Recht) mehr als fragwürdig. Zu Recht darum, weil in der WP eben nur bestimmte Medien gültig, glaubwürdig etc sind, also Qualitätsmedien sind und andere Medien wie RT-Deutsch oder JF als rechts bzw Russenfreundlich gelten und bitteschön unglaubwürdig zu sein hat. Da hat der Herr Seydel wohl etwas nicht begriffen: es gibt Regeln in der WP und diese werden, je nach Thema und der vorherrschende Meinung von „erlaubten“ Medien, dann auch ungesetzt. Einen Artikel in der WP (Politik) neutral zu schreiben ist in der WP unglaublich schwierig geworden, weil fast alle Medien die gleiche Meinung haben und eine Gegenposition kaum mehr möglich ist,
      Schreibt die Theoriefindung, welcher seit 2006 dabei ist und der bestimmt seinen Benutzername nicht offenlegen wird, weil er sonst mit erheblichen Schwierigkeiten zu rechnen hätte und dem aber seine Artikel weiterhin am Herzen liegen. Heil dem Sozialismus! 😉

      1. Ist das nicht schlimm? Sie trauen sich nicht , ihre wirklich freundlich und moderat vorgetragene Meinung hier unter Bezug zu Ihrem Wikipedia-Konto zu veröffentlichen, weil Sie befürchten, in der Wikipedia gesperrt zu werden. Supi, dann ist die Wikipedia voll in Ordnung. Es gibt hier nichts zu sehen, gehen Sie bitte weiter.

      2. Zitat: *“rechts bzw Russenfreundlich“*
        Zu schön… Dann sind diese Medien halt Rechts oder Russenfreundlich, na und? Die Medien der sog. Atlantikbrücke sind dafür Amifreundlich und Links. Da stellt sich die Frage, wo jene Medien geblieben sind, die überhaupt freundlich und Liberal sind. Sofern es diese nicht gibt (obwohl eine Enzyklopädie sollte genau diese Eigenschaften haben und darum geht es hier ja!), dann bleibt einem „Liberal-Faschisten“ (Achtung Oxymoron!) wie mir ja nur noch, sich die Propaganda beider Seiten anzuhören, oder nicht?

  15. @Friedrich:
    Da kochen die Emotionen aber über, wie es scheint.
    Sowohl bei Ihnen, denn ein Kommentar mit Link als Beleg hätte wohl gereicht, als auch im Wikipedia-Sperrthread.
    Wie man dem Beitrag entnehmen kann, ist der Sperrgrund nicht eindeutig und wird von einer heftigen Diskussion begleitet.
    Oder geht es Ihnen hier nur darum Herrn Pohlmann in ein schlechtes Licht zu rücken?
    Welchen Grund mag das haben? Zweifeln Sie an Ihren eigenen Argumenten, dass Sie die sachliche Diskussion vermeiden?

    1. „Oder geht es Ihnen hier nur darum Herrn Pohlmann in ein schlechtes Licht zu rücken?“

      Herr Pohlmann hat sich selber in ein schlechtes Licht gerückt, in dem er sich ungenügend vorbereitete und falsches behauptete. Ich zeige es hier nur auf.

  16. wenn der journalist #DirkPohlmann sich zu wenig vorbereitet hat, dann werft ihm doch bitte noch ein paar links mehr vor. die diskussionen waren weit umfangreicher. auch weit über wikipedia hinaus…

    dass mein anliegen #ZDFwikipedia von beginn weg sehr gut verstanden worden ist, zeigt ein #GhostWriting (vom 29. juni 2019) von einem – bisher nicht geleakten – insider von WIKI LOVES TV & RADIO, welcher sehr viel mehr weiss, als ich selbst. ich erlaube mir seinen ganzen text hier einzukopieren, welcher er mir geschenkt hat, in der hoffnung, mich aus der Sperrprüfung herauszubringen:

    ***
    „Als Hauptgrund für die Sperre werden mir „Verschwörungstheorien“ unterstellt. Wobei vermutlich der Grund hierfür meine Bedenken bezüglich zu großer Nähe von Vertretern des deutschen WMDE-Vereins mit dem ÖRR sind, und die unter Federführung vom deutschen Wikimedia-Förderverein gestartete Aktion, die Wikipedia-Enzyklopädie dem öffentlichrechtlichen Rundfunk als weiteres Abspielpodium verstärkt mehr oder weniger anzudienen. Dass dies keine Erfindung von mir ist belegt der [https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kurier/Ausgabe_12_2018#Rundfunk_in_Wikipedia ÖRR-Artikel im Kurier], der offensichtlich von einem der beiden auf dem zitierten WMDE-ÖRR-Workshop in Berlin beteiligten [[Benutzer:Pimpinellus|Wikipedia-Autoren]] verfasst wurde. Darin wird ein ganzes Bündel von mehr oder weniger fragwürdigen Einflussnahmen der öffentlichrechtlichen Anstalten genannt, u.a.. „Neben ca. 100 WP-Autoren, die in ÖRR-Artikeln schwerpunktmäßig aktiv sind, editieren vermutlich mindestens ebensoviele ÖRR- oder ÖRR-nahe Autoren in ihren [[Special-Interest]]-Artikeln. Allein auf unserer [[Wikipedia:Redaktion Film und Fernsehen/Mitarbeiter|RFF-Page]] sind 28 verfizierte ÖRR-Benutzerkonten ausgewiesen“. – Das mit den 28 verifizierten Konten habe ich kurz mal gecheckt und festgestellt, dass es in Wiklichkeit weit mehr, nämlich so an die 50 ÖRR-eigene Userkonten gibt, die kräftig in Wikipedia mitmischen. Auch die anderen wiederholt in dem Kurierartikel und auch von Dobusch genannten Kooperationen von WP mit dem ÖRR, offizieller und inoffizieller Natur, belegen, dass hier einiges im Gange ist, was der kritischen Hinterfragung bedarf. Ich habe darauf aufmerksam gemacht und möchte, dass hierüber diskutiert wird, nicht mehr und nicht weniger. Mir hier nun „Verschwörungstheorien“ vorzuwerfen ist schlichtweg absurd. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass mit der Begründung der Sperre gegen unter dem Vorwand, ich würde „Verschwörungstheorien“ vertreten, die dringend notwendige Diskussion über die Nähe des deutschen WM-Chapters zum öffentlich-rechtlichen Rundfunksystem, über den Kopf der gesamten WP-Community hinweg, unterdrückt werden soll. Die nur zwei Autoren, die hier seitens der WP-Community in der Diskussion WMDE verteidigen sind keineswegs repräsentativ für die diesen Kooperationsbestrebungen kritisch gegenüber stehende WP-Community. Mag sein, dass ich mich in der Wortwahl in der Disk vergriffen habe, wofür ich mich entschuldige, wesentlich heftigere PAs in den Diskusssion bleiben hingegen unbeanstandet.“
    ***

    nachtrag:
    – wikipedia ist viel grösser als die deutschsprachige ausgabe.
    – der treiber heisst wikidata
    – die inklusiven ziele – das anliegen von WP:NPV, die suche nach einer „neutralen perspektive“, das heiss, dass auch gegenteilige, gegensätzliche, abweichende belegbare hinweise in die wikipedia eingarbeitet werden können, hat wikimedia mit der 3. prozessentwicklung bestärkt: https://2030.wikimedia.org
    – WIKIPEDIA IS NOT PAPER
    – sei mutig
    – WP:IGNORE
    – etc.

    wikipedia war eines der grössten erfolgsprojekte des jungen weh!weh!weh!
    – lasst es uns nicht aufgeben. GANZ IM GEGENTEIL. die chance wikipedia zurück zu den idealen der ersten jahre zu führen, sind absolut intakt.
    – ausser man tut es 😉

    grüsse aus der rebellischen schweiz

    stefan m. seydel/sms 😉
    user:sms2sms
    https://meta.wikimedia.org/wiki/Dienstag/Sprints

    WikiDienstag.ch ProdUsing #DataLiteracy

  17. Bei 14:30: Zum Thema „Reporter ohne Grenzen“ hier ein schönes Zitat-Fundstück, das die Korruption und USA-affine Weltsicht dieser Organisation bestätigt;
    „Diese verharmlosende Sichtweise und die Tatsache, daß die USA und ihre Alliierten im Irak-Krieg eher mit Samthandschuhen angefaßt werden, ergeben sich aus der Grundhaltung der Pariser Menschenrechtsorganisation, wie sie im Jahresreport 2003 manifestiert wird: Bei aller Kritik an ein paar Problemen ändere sich »nichts an der Tatsache, daß in den Vereinigten Staaten, Italien und Frankreich Nachrichten freier verbreitet werden als durchschnittlich im Rest der Welt«. Einen Grund für diese unkritische Haltung nennt RoG-Generalsekretär Ménard selbst ganz offen. Auf die Frage, warum er zum Beispiel nie die Pressekonzentration in Frankreich kritisieren würde, antwortet er im Jahr 2001: »Damit würden wir das Risiko eingehen, einige Journalisten zu verstimmen, uns die großen Pressebarone zum Feind machen und uns den Zorn der Wirtschaft zuziehen. Aber um in die Medien zu kommen, brauchen wir die Mithilfe der Journalisten, die Unterstützung der Pressebarone und das Geld der Wirtschaft.«

    https://www.hintergrund.de/medien/mission-desinformation/

  18. Kunst kennt keine Grenzen und macht auch vor Wikipedia nicht halt. Seydel ist ein etwas ver-rückter Künstler, der aus Wiki sein persönliches Kunstprojekt macht. Man hätte ihn in der Wikipedia durchaus weiter tolerieren können, denn er hat meistens nur auf seinen eigenen Unterseiten herumgekruschtelt und keinen Schaden angerichtet. Aber einige Wiki-Spießer wollten keine Kunst in der Wikipedia und sind über ihn hergefallen. Sie haben nicht verstanden, dass Seydel Kunst macht und fanden ihn wirr. Jetzt haben sie Seydel das Herz gebrochen. Da Björn Hagemann und Markus Fiedler sich nicht grün sind, kann ich bei Björn auch ein persönliches Motiv zur Sperrung von Seydel nicht ausschließen, um Fiedler durch die Hintertür eins reinzuwürgen, denn Markus und Stefan plauschen ja nett zusammen. Politik spielt im Hintergrund dann auch noch immer eine Rolle. Und soweiter und so fort.

      1. Stefan Seydel und aggressiver Ton?
        😂
        Netter Witz.

        Haben Sie sonst noch etwas in dieser Richtung ? Ich Frage mich natürlich die ganze Zeit, welcher von den üblichen Verdächtigen wikipedianern Sie sind. Das wollen Sie nicht zufällig mitteilen, oder?

        1. @Admin Markus Fiedler:
          „Stefan Seydel und aggressiver Ton?“

          Seinen Diskussionsstil haben andere als sehr negativ empfunden, darunter auch aggressiv. Siehe z. B. :

          „Das Problem von Sms2sms ist einfach, dass er hier noch immer inhaltlich diskutierst, während er für deinen Diskussionsstil gesperrt wurde. Es ist ja schön, wenn man auch inhaltliche Kritik äußert, aber was er in diesem von Wikiolo gelöschtem Abschnitt und hier betrieben hat, hat jedem Beteiligten der RFF und des Projekts die Laune mal so komplett vermiest. Das kommt daher, dass seine Nachfragen, wie er hier weiter unten richtig schreibt, „unangenehm“ waren, aber eben nicht inhaltlich, sondern weil er einfach stur, aggressiv, und nicht von seinem Standpunkt abgewichen ist. Es gab bei beiden Diskussionen keinen, aber auch wirklich KEINEN EINZIGEN, der seine Meinung geteilt hat, und da spricht man von erfahrenen Mitarbeitern“
          Ganzer Beitrag mit Links siehe –Frederico34 (Diskussion) 11:16, 17. Jun. 2019
          https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Sperrpr%C3%BCfung/Archiv/2019/Juni#Benutzer:Sms2sms_(erl.)

        2. @Admin Markus Fiedler:

          „Ich Frage mich natürlich die ganze Zeit, welcher von den üblichen Verdächtigen wikipedianern Sie sind. Das wollen Sie nicht zufällig mitteilen, oder?“

          Sie sollten sich auf den Inhalt meiner Aussagen konzentrieren, nicht auf meine Person. Es geht um den Inhalt.

          1. Um was für einen Inhalt denn? Um von Wikiolo gelöschen Inhalt? Wie definierst du eigentlich agressiven Diskussionsstil? Wenn ich mir ansehe, wieviele Leute hier deiner Meinung sind, komme ich auch etwa auf die Zahl, wie Frederico34 gegenüber Sms2sms und deinen Diskussionsstil empfinde ich zumindest ebenso agressiv, nur leider verschwindet zu deinem Nachteil keiner deiner Beiträge in irgendeinem administrativen Nirvana. Aber das ist ja noch nicht Alles, denn im Gegensatz zu deinem Klarnamen, ist der von Sms2sms ja bekannt. Das macht es unheimlich einfach, dich als feigen Dampfplauderer zu bezeichnen, so wie deine Mitstreiter bei Wikipedia, Psiram und Co auch. Und das Ganze ist nicht mal beleidigend, denn jeder kann es ganz leicht nachvollziehen. Naja… wie auch immer… Ich hoffe, ich konnte dir wenigstens den Unterschied zwischen agressiven Argumentationsstil (sachlich) und agressiven Diskussionsstil (unsachlich) näher bringen.

          2. Das ist ein grundlegendes Missverständnis in der Wikipedia. Selbstverständlich ist es auch wichtig zu wissen, wer etwas sagt.

            Z.B. wenn irgendein selbsternannter Skeptiker behauptet „Gott gibt es nicht“ ist das was anderes, als wenn der Papst höchstpersönlich das von sich gibt.

        3. @Admin Markus Fiedler:
          „Selbstverständlich ist es auch wichtig zu wissen, wer etwas sagt.“

          Sie wissen, dass ich ein Wikipedianer bin, der schon Jahre dabei ist und sich gut im Projekt auskennt. Sie wissen, dass ich Ihr Wikihausen-Projekt verfolge und kritisch beurteile. Dies genügt vollends. Es zählt meine Kritik, die ich hier vortrage, oft mit entsprechenden Belegen versehen zum Nachprüfen. Sie sollten froh sein, um meine Kritik, sonst bekommen Sie in Ihrer Filter Bubble ja nur Lob von Ihren Anhängern, die selber keine Experten sind und Ihre Filme nicht beurteilen können und alles glauben, was Sie ihnen auftischen.

          1. So? Du bist also Wikipedia-Experte? Was macht sich denn zu so einem? Nur das dabei sein? Dann solltest du wissen, dass so ziemlich jeder in der halbwegs zivilisierten und vernetzten Welt bei Wikipedia dabei ist. Das dürften dann alles Experten sein.

            Aber mal im Ernst. Frag‘ mal David Kriesel, wo die Experten der allg. Vernetzung sitzen. Meinst du nicht auch, dass man Wikipedia „minen“ kann? Du bezeichnest dich also nur deswegen als Experte um glaubwürdiger zu sein. Nur leider fallen andere Experten darauf wohl kaum rein. Netter Versuch das.

          2. @Nicht von Bedeutung:

            „So? Du bist also Wikipedia-Experte? Was macht sich denn zu so einem? Nur das dabei sein?“

            – ich bin jahrelang aktiv bei Wikipedia als Autor. Dieses Praxiswissen fehlt Admin Fiedler und Pohlmann
            – ich lese viele Artikel Medien-Artikel zu Wikipedia
            – ich lese Bücher zu Wikipedia
            – ich verfolge die Diskussionen zum Projekt
            – ich schaue Wikihausen und versuche, das dortige Nachzuvollziehen, oft mit negativem Ergebnis
            – ich spreche mit anderen Wikipedianern über aktuelle Probleme von Wikipedia und konkrete Fälle

          3. @Friedrich:
            Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie das aussieht. Etwa wie bei Fußballfans: Fanartikel des eigenen Vereins platziert man im eigenen Heim in Vitrinen und Fanartikel aller anderen Vereine beschmiert man mit Parolen, selbst wenn der eigene Verein gegen die verloren hat. Man ist da gerne unheimlich Betriebsblind, oft sogar absichtlich. Mit anderen Wikipedianern über Probleme in der Wikipedia zu sprechen,ist als würde man mit Uli Hoeness oder Karl Heinz Rummenigge über Probleme bei Bayern München sprechen. Deine Aktivitäten bei Wikipedia würde ich ja mal gerne sehen. Im Gegensatz zu dir hat zumindest Herr Fiedler seine nämlich im Rahmen dieser Videoreihe hier offen gelegt – mit dem Ergebnis, dass er für diese gesperrt wurde, weil er WP-Regeln befolgte. Und ich kann sicher bestätigen, dass Herr Fiedler da nicht der einzige Fall blieb.

          4. @Nicht von Bedeutung:

            Was macht dich zu einem Wikipedia-Experten? Wikihausen schauen? Nee

          5. Ähhh… wo bitte habe ich denn behauptet, Wikipedia-Experte zu sein? Aber ich könnte dies ja bei Gelegenheit mal ändern und das sogar ganz ohne Wikipedia-Konto. Ich sagte doch, du solltest mal Herrn David Kriesel fragen,wo die Experten der allg. Vernetzung (inkl. Wikipedia) sitzen. Ich habe da schon gefragt und minen kann ich, wenn ich will und viel Zeit habe auch. Aber warum sollte ich so etwas tun, solange es Leute gibt, die gnadenlos und nachvollziehbar recherchieren? Im Gegensatz zu deinen Behauptungen haben Markus und Dirk nämlich stichhaltige Argumente. Du aber hast nur deine Agenda und diese nutzt dir hier rein gar nichts.

          6. @Nicht von Bedeutung:

            Ok, du bist kein Wikipedia-Experte, also ein Laie, der das nachplappert, was er in Wikihausen gesehen hat und meint, dies sei die Wahrheit. Da bringt eine Diskussion für mich nichts.

          7. @Friedrich:
            Da hast du etwas komplett falsch verstanden. Ich plappere nicht nach, ich vollziehe nach – das bedeutet, ich folge angegebenen Quellen und Quellen von Quellen und Quellen von Quellen von Quellen… Ich kann das sogar automatisieren, wenn ich will, denn programmieren kann ich auch, z.B. wenn die Quellen zu unheimlich vielen „Infos“ (wie z.B. in der Wikipedia) zu viele werden – das Ganze nennt sich dann Mining. Und, wie gesagt, sind Argumente, die man nachvollziehen kann (Markus und Dirk) gefühlt millionenfach standhafter als nachgeplapperte Behauptungen von dir oder von Leuten, wie dir.
            Demnach hast du vollkommen Recht: Eine Diskussion bringt hier überhaupt nichts. Das liegt aber nicht an mir, sondern an dir, denn du bist es der Agenda gesteuert per Autopilot auf Konfrontation gebürstet ist und das obwohl dir schon vor deinem ersten Beitrag die eigenen Argumente ausgegangen sind.

  19. Ich freue mich schon auf Wikihausen#35, insbesondere wenn etwas mehr Licht über Björn Hagemann scheint und man etwas mehr über diesen Administrator erfährt. Ich hoffe Markus und Dirk haben gründlich recherchiert und können uns hier etwas mehr präsentieren.

  20. Ich habe mir mal etwas Zeit genommen und den Fall unter die Lupe genommen. Die meisten Einträge im Sperrlogbuch hat der TopTopTop – Admin Björn Hagemann. Wenn man mal liest was er als Grund für die Sperre angiebt, dann kommt man doch ins Grübeln “ Kein Wille zur Mitarbeit erkennbar“. Das bei einem Benutzer der seit 2013 in Wikipedia, mal mehr mal weniger, aktiv war und 4 Artikel geschrieben hat.

    https://xtools.wmflabs.org/pages/de.wikipedia/Sms2sms/0?uselang=de

    Zwar hat Sms2sms nur 15 % seiner Wikipediabeiträge im Artikelbereich verwendet aber das ist m.E. kein Grund für eine unbefristete Sperre. Das sah auch einer der mitdiskutierenden Administratoren bei der Sperrprüfung so.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Sperrpr%C3%BCfung/Archiv/2019/Juni#Benutzer:Sms2sms_(erl.)

    Vielleicht können wir die gesamte Sperrdiskussion hier mal etwas näher diskutieren, vielleicht kann Markus das auch bei dem nächsten Wikihausenfilm mal genauer analysieren.

    Wenn nämlich eine kleinere Prozentzahl im Artikelbereich für einen Sperrgrund „Kein Wille zur Mitarbeit erkennbar“ ausreichen würde, dann wäre eine der Mitdiskutantinnen in der Sperrprüfung bereits ebenfalls infinite gesperrt.

    https://xtools.wmflabs.org/ec/de.wikipedia/Henriette_Fiebig?uselang=de

    Henriette Fiebig kommt nämlich auch nur auf gerademal 18 % Anteil im Artikelbereich.

    1. „Zwar hat Sms2sms nur 15 % seiner Wikipediabeiträge im Artikelbereich verwendet aber das ist m.E. kein Grund für eine unbefristete Sperre.“

      Bei den 15 Prozent (202 Zähler) musst du noch ca. 72 Edits abziehen, da er laut VM in ca. 36 Artikel vandaliert hat, um seine Stimmberechtigung zu erlangen. Damit sind es nur noch 166 Zähler, also magere 12,44 Prozent!

      Für diesen Vandalismus gab es nicht mal eine Sperrung!
      https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vandalismusmeldung/Archiv/2019/04/20#Benutzer:Sms2sms

  21. ps:

    mein erster eintrag als angemeldeter user: 3. april: 2005: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vlog&oldid=5125824 vorher edits unangemeldet in der englischen wikipedia.

    verzeichnis woran ich bis zur sperrung arbeitete und aktuell: https://meta.wikimedia.org/wiki/Dienstag/Sprints

    zudem: es geht doch nicht um user:sms2sms

    sondern um das versprechen: ANYONE CAN EDIT, WP:IGNORE, WP:NPV, WIKIPEDIA IS NOT PAPER… etc

    und:

    THEMA DES GESPRÄCHS war:

    #ZDFwikipedia – oder wie (nicht nur) WIKIMEDIA deutschland das #Framing der öff-rechtlichen innerhalb der wikipedia abzuspielen versucht: https://netzpolitik.org/2019/wir-veroeffentlichen-das-framing-gutachten-der-ard/ und wie nschfragen rund um dieses (riesige) themenfeld durch die meritokratie abgestraft wird… (oder?)

    SEI MUTIG – rettet eines der grossartigsten projekte der menschheitsgrschichte (so?)

  22. @ Friedrich

    Für diesen Vandalismus gab es nicht mal eine Sperrung!

    Dann war es dem abarbeitenden Administrator nicht so gravierend das er das Verhalten hätte sanktionieren müssen. Fakt ist er hat 15 % Edits im Artikelbereich und nur das zählt. Zudem hat er 4 Artikel geschrieben, somit war da doch wohl etwas mehr Wille zur Mitarbeit vorhanden.

    1. @Pepe:

      „Dann war es dem abarbeitenden Administrator nicht so gravierend das er das Verhalten hätte sanktionieren müssen.“

      Das war ein ein klarer Fehlentscheid des Admins. Das gibt es ab und zu.

  23. auch wenn ein user bloss ein einziges mal ein einziges komma – meinetwegen sogar fälschlicherweise – versetzte: es wäre ein wichtiger, wertvoller, verdankenswerter beitrag, welche die qualität von wikipedia stützt!

    produser sind teil von lösung, nicht teil von problem.

    was jimbo wales seit 2001/2002 nicht versteht?

    Why Are There No #ToxicUsers @Wikipedia?
    – Because There Are No Authors In Collaborative Writing.
    https://medium.com/@sms2sms/why-are-there-no-toxicusers-within-wikipedia-79ac32803b3d

    WIKIPEDIA IS NOT PAPER

    aber eigentlich haben #DirkPohlmann und ich über #ZDFwikipedia geredet. hoffe ich doch 😉

    1. *“aber eigentlich haben #DirkPohlmann und ich über #ZDFwikipedia geredet. hoffe ich doch“*
      Kann sein… aber #ZDFwikipedia ist doch nur ein ganz geringer Teil von dem, was bei Wikipedia sonst noch faul ist, oder?

  24. Ein bisschen zu der von uns Deutschen politisch so geliebte Ukraine. Sie haben die Gesetze vor einem Jahr so geändert, dass die Minderheiten ihre Sprache nicht mehr benutzen dürfen. Das ging sicherlich vor allem gegen die Russen in der östlichen Ukraine, aber dieses Gesetz verunmöglicht das menschenwürdige Leben von mehreren hunderttausend Ungarn in der Südwestukraine auch. Minderheiten zählen dort nichts.

  25. „Waldorf und Anthroposophie“ Na wenn das die Eule mit der Beule, Abrax, von der Psiram-Sekte hört…:scream::stuck_out_tongue_winking_eye:

    P.S. Bezüglich Videohosting guckt Euch doch mal d.tube als Plattform an und überhaupt das ganze Steem- / Steemit-System an. Das ist dezentral und basiert auf IPFS und Blockchain.

  26. Das Interview war sehr bezeichnend. Pohlmann ist bis zum Ende davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang zwischen ihm, Fiedler und dem Ausschluss Seydel’s gibt. Und Seydel versucht 2 mal mitzuteilen, dass er da gar keinen Zusammenhang erkennt, weil er wohl durchaus sich mal mit einigen Leuten gezofft hat.

    Und sorry, es ist einfach normal und allgegenwärtig Streamer mit sowas dran zu kriegen. Auf twitch kriegen sie spenden mit Links, die sie als Dank öffnen und Bäm, verbotener Inhalt = Stream gesperrt. In offene Hangouts mit entsprechenden Avataren beizutreten ist das selbe. Es gibt dutzende gelangweilte Trolle, die haben nichts besseres zu tun als nach irgendwelchen Livestreams zu suchen, die sie dann „hostile raid“en können.

    Ihr habt doch genug loyale junge Kommentatoren auf youtube (gehabt), die man auch aus der deutschen Trollszene (Drachengame und co) kennt. Mit denen könntet ihr doch mal reden und euch aufklären lassen. Hilft auch bei so Sachen wie rezo unglaublich weiter, wenn ihr einfach das gesamte Flussgebilde mit allen Strömungen kennt – auch wenn Pohlmann ja da durch kompliziertesten oldschool Investigativjournalismus sich selbst zu helfen wusste. (Ströer verkauft übrigens die Netzwerksparte an Bertelsmann, rezo ist schon zu einem anderen, viel kleinerem Netzwerk gewechselt… was sich die Eliten da wohl bei denken @Guru mit Hut?)

    Auf dem Boden bleiben, der Mensch macht’s.

    1. @Jon Doe:
      „Das Interview war sehr bezeichnend. Pohlmann ist bis zum Ende davon überzeugt, dass es einen Zusammenhang zwischen ihm, Fiedler und dem Ausschluss Seydel’s gibt. Und Seydel versucht 2 mal mitzuteilen, dass er da gar keinen Zusammenhang erkennt, weil er wohl durchaus sich mal mit einigen Leuten gezofft hat.“

      Tja, die Leute von Wikihausen nehmen sich wichtiger als sie sind und versuchen das an ihr Publikum weiterzugeben, damit es so aussieht, als würden hier Skandale und Missstände aufgedeckt werden. An der ZDF-Wikipedia-Seydel-Geschichte ist nichts dran, aber hinterlässt dem Laien-Zuschauer einen völlig anderen Eindruck. Framing.

      „ Es gibt dutzende gelangweilte Trolle, die haben nichts besseres zu tun als nach irgendwelchen Livestreams zu suchen, die sie dann „hostile raid“en können.“

      Genau. Aber es tönt halt viel besser, wenn man es als „Sabotageversuche von Wikipedia“ verkauft. Den Stream, der fast keine Zuschauer hatte, interessiert niemanden.

  27. danke, joe doe :two_hearts::robot::rocket:

    dass jetzt eine nächste jagd losgeht und das noch in verbindung mit meinem namen. das ist grotesk. und ärgerlich. und widerspricht allen empfehlungen von wikipedia:

    GEH VON GUTEN ABSICHTEN AUS.

    KEINE PERSÖNLICHEN ANGRIFFE.

    warum?
    – weil es nicht um menschen, sondern um argumente geht!

    jetzt haben sie das sensationell produktive thema #ZDFwikipedia noch kaum entwickelt + schon geht wieder diese elende menschenjägerei los 🙁

    wären sie KÖNIGE VON WIKIPEDIA sperrten sie genau gleich, wie die aktuelle meritokratie? jetzt bloss alles, was pro NATO und pro Israel ist? – ufff… 🙁 ich bin ganz bei dirk: FREE SPEECH – auch 4 tschörmäny (so?) kurzum:

    das ist quatsch! #DirkPohlmann, bitte, setz dich durch. bleibt an #ZDFwikipedia.

    WIKIPEDIA IS NOT PAPER.

  28. Es gibt einige Parallelwelten im Informationsbereich:

    – die heutige wissenschaftliche Welt, zu der die konkrete Nachprüfbarkeit von Aussagen zählt… die Eierköpfe 🙂

    – Presse, Fernsehsender und natürlich die Welt der Schulmeinungen und offiziellen Meinungen, so können Lehrer und Schüler dann auch massenweise Lernmaterial kostenlos von ihren jeweiligen Zentralen für politische Bildung oder gesundheitliche Aufklärung usw. beziehen, soweit die Schulbuchverlage nicht reichen. Da wirken bei all dem die Werbepartner mit, Parteien, Kirchen…

    – die Wikipedia, die in einem besonderen Sinne demokratisch sein sollte, weil sie Wissen nicht nur kostenfrei, werbefrei und frei von komplizierter Sprache bereithalten soll, sondern jedem die Möglichkeit zur Mitarbeit geben wollte. Aber wer zu intellektuell ist, fliegt raus, dargelegt in Folge #34. Schade. Die Zugriffszahlen sind insgesamt hoch, aber sind übrigens gar kein Beweis für die gesellschaftlich prägende Relevanz der Inhalte der Wikipedia… politische Themen haben eher die Reichweite einer mittleren Tageszeitung

    – alternative Medien, von denen wir aber jeweils auch nicht wissen, ob sie nicht letztendlich von einem Herrn Trump oder einem Herrn Putin über mehrere Zwischenstufen finanziell gebuttert werden. Ein neuer Traumberuf ist Influencer.

    Der Postillion hat es beschrieben, dass Jugendliche heutzutage nur noch chirurgisch von ihrem Smartphone zu trennen sind, die Patienten versterben unter Umständen nach einigen Stunden. Das Format „Wikipedia“ passt da auch nicht mehr so richtig auf den Bildschirm.

    1. *“Das Format „Wikipedia“ passt da auch nicht mehr so richtig auf den Bildschirm.“*
      Nicht zu vergessen, dass z.B. die Fa. Samsung wegen dieser Smartphone-Epedemie testweise Smart-TVs entwickelt, bei denen man das Format von 16:9 auf 9:16 umändern kann. Nu wird’s echt eng für Markus… 🙂

    2. Und jetzt soll es also wie weitergehen. Ich zitiere mal die offiziellen Berichte:

      „Grundsätzlich haben die öffentlich-rechtlichen Sender großes Interesse am Verknüpfen ihrer Sendeinhalte mit Wikipedia. Das ist eines der Ergebnisse des Treffens am Runden Tisch in Berlin und den Gesprächen mit den ÖRR-Vertretern sowie den für die Weichenstellungen im ÖRR verantwortlichen Medien-Politikern. “

      https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Kurier/Ausgabe_12_2018#Rundfunk_in_Wikipedia

      Die Debatte hatte ich gar nicht so mitbekommen, obwohl man sich hier wohl schon damit auseinander gesetzt hat.

      Diese Ideen klingen etwas merkwürdig.

      1. Was bitte bedeutet:
        *“In Sachen Informations- und Bildungsauftrag stehen sich der ÖRR und die Wikipedia ganz nah.“*
        Was für ein Bildungsauftrag?Die haben keinen Bildungsauftrag, sondern allenfalls einen Auftrag zur ausgewogenen und neutralen Informationsvermittlung und Berichterstattung und Beides ist ja schon seit etwa 20 Jahren bei beiden nicht mehr gegeben.
        Einen Bildungsauftreg haben Schulen, Universitäten und andere Ausbildungsstätten, oder sehe ich das falsch?

        1. https://www.die-medienanstalten.de/fileadmin/user_upload/Rechtsgrundlagen/Gesetze_Staatsvertraege/Rundfunkstaatsvertrag_RStV.pdf
          Seite 8, § 2 (2) :
          „Im Sinne dieses Staatsvertrages ist […] 3. Vollprogramm ein Rundfunkprogramm mit vielfältigen Inhalten, in welchem Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung einen wesentlichen Teil des Gesamtprogramms bilden“

          Meines Wissens sind Das Erste und ZDF Vollprogramme. Aber es in § 11 Auftrag (S.22) steht es noch ausdrücklicher:

          „Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen.“

          Aufgrunddessen beantworte ich Deine Frage mit ja. 😉

          1. Okay… Aber ein Bild zu vermitteln, nach welchem der Russe der Böse und der Ami der Gute ist, hat doch nichts mit Bildung zu tun… das ist doch schon Manipulation. Das bedeutet also, dass die ÖRR ihren Bildungsauftrag alles Andere als ernst/wahr nehmen, nicht wahr?

          2. @ Nicht von Bedeutung (28. Januar 2020 um 20:49 )
            „Aber ein Bild zu vermitteln, nach welchem der Russe der Böse und der Ami der Gute ist, hat doch nichts mit Bildung zu tun…“

            Vielleicht, wenn man den Bildungsbegriff weiiiit auslegt. Muß man aber gar nicht.
            Siehe § 41 (1) (S. 55 ebd.): „Für die Rundfunkprogramme gilt die verfassungsmäßige Ordnung. Die Rundfunkprogramme haben die Würde des Menschen sowie die sittlichen, religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen anderer zu achten. Sie sollen die Zusammengehörigkeit im vereinten Deutschland sowie die internationale Verständigung fördern und auf ein diskriminierungsfreies Miteinander hinwirken.“

            Die Öffentlich-Rechtlichen verstoßen am laufenden Band gegen den Rundfunkstaatsvertrag. Soweit ich das alles bisher verstanden habe, haben wir, die wir das alles finanzieren müssen, leider keine Möglichkeit, Rechtstreue bei den Anstalten einzuklagen. Programmbeschwerden laufen ja – wie Bräutigam und Klinkhammer gezeigt haben – ins Leere. 🙁

          3. *“Programmbeschwerden laufen ja – wie Bräutigam und Klinkhammer gezeigt haben – ins Leere.“*
            Vllt. ist die Art der Beschwerde wichtig… „Die Macht um Acht“ von Uli Gellerman scheint jedenfalls nicht ins Leere zu laufen. Vllt. bringts ja was, wenn man den Machern der ÖRR-Berichterstattung auf diese Art zeigt, dass deren Propaganda ebenfalls ins Leere läuft.
            Und btw.: Bezahlen muss man die ÖRR gar nicht. Man muss denen nur klar machen, warum man den RF-Beitrag gerne ausschließlich in bar bezahlen möchte. Ich glaube das werde ich selbst bei Gelegenheit auch mal ausprobieren.

          4. @Nicht von Bedeutung (29. Januar 2020 um 5:09 )
            Wir reden aneinander vorbei. Ich möchte einen funktionierenden Rechtsstaat haben, in dem jeder seinen Anspruch auf öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie er sein soll geltend machen kann.

            In diesem Sinne bezweifle ich die Wirkung von Herrn Gellermann. Bräutigam und Klinkhammer haben auch Reichweite. So, what?!

            Widerständler, die prinzipiell die Zahlung verweigern gibt es seit über zehn Jahren. Weck mich, wenn das irgenwann mal Einfluß auf die Programmgestaltung haben sollte!

            Und die Bargeldnummer als Zahlungsvermeidungstrick anzuwenden, hat bzgl. der Programmpolitik überhaupt keine Signalwirkung. Außerdem wird Dir der EuGH dieses Instrument sowieso bald aus der Hand schlagen, egal wie das Urteil ausfällt.

          5. @Alte Socke:
            *“ Ich möchte einen funktionierenden Rechtsstaat haben, in dem jeder seinen Anspruch auf öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie er sein soll geltend machen kann.“*
            Dann lass dir mal was einfallen. Aber ich denke, mit artig Beiträge bezahlen und Beschwerden ist da nichts zu holen – da muss man vermutlich die Sender für kaufen.

            Wobei mir auch grad‘ auffällt (okay – eigentlich schon vor einer ganzen Weile)… Wie können öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten Mitglieder in einem „Verein“ (Der Atlantikbrücke) sein? Macht sie das nicht abhängig? Und dann stellt sich auch weiterhin die Frage, welchen Sinn dann verpflichtende Beiträge machen – die werden doch ohnehin durch den Verein finanziert. Prinzipiell bezahlen wir doch dafür, dass uns die ÖRR das Blaue vom Himmel lügen dürfen und uns das Ganze trotzdem als Meinungsfreiheit verkaufen. Und ich denke schon, dass Beitragsverweigerung und Formate wie KenFM (inkl. „Die Macht um Acht“) dafür sorgen können, dass sich etwas ändert – wenn immer mehr freie Bürger aufwachen und ihre Kreuze an der richtigen Stelle machen (sofern solche richtigen Stellen irgendwann mal wieder vorhanden sind). Also nein – wir reden nicht aneinander vorbei.

          6. Nicht von Bedeutung (30. Januar 2020 um 0:27)

            „Dann lass dir mal was einfallen.“
            Aha, danke für die Info.

            „Wie können öffentlich rechtliche Rundfunkanstalten Mitglieder in einem „Verein“ (Der Atlantikbrücke) sein?“
            Welche Anstalten sind denn in der Atlantikbrücke?

            „Also nein – wir reden nicht aneinander vorbei.“
            Doch.

          7. @ Nicht von Bedeutung (30. Januar 2020 um 23:44)

            Hübsches Bild. Allerdings stützt es Deine Behauptung nicht.

            Sehr amüsant der Text links unten: „Alle Angaben ohne Gewähr“. 😉

            EOD.

          8. Ja klar. Von welcher Behauptung jetzt die Rede sein soll, weißt du vermutlich selber nicht einmal, aber gut. Ich weiß jedenfalls sehr wohl, wie die Grafik zu meinen Thesen passt. Aber von mir aus…
            EOD

  29. Es gibt ja einen internen Artikel zum Thema „Wikistress“ mit folgender Passage:

    „Folgendes sollte im Vorfeld des Engagements in der Wikipedia stets beachtet werden:
    Habe ich einen Lebensinhalt außerhalb der Wikipedia?
    Versuche ich durch die WP Problemen innerhalb meines Lebens auszuweichen oder davonzulaufen?
    Benutze ich die Wikipedia als Ersatzhandlung oder sogar als Ersatzpartner?
    Hatte ich schon vor der Wikipedia die Neigung zu psychischen Erkrankungen und/oder Belastungsstörungen?
    Bin ich in einer akuten Krisensituation?“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikistress

    Hier stellt sich die Frage: Warum nur „im Vorfeld“?

    Die monatlichen Aufrufzahlen dieser Seite liegen hier bei einem Durchschnitt von 214 Aufrufen pro Monat.
    https://tools.wmflabs.org/pageviews/?project=de.wikipedia.org&platform=all-access&agent=user&start=2015-07&end=2019-12&pages=Wikipedia:Wikistress

    Im übrigen sind die genannten Punkte wahrscheinlich sogar die Einstiegsvoraussetzungen für eine erfolgreiche Mitwirkung…

  30. @ Friedrich

    Das war ein ein klarer Fehlentscheid des Admins. Das gibt es ab und zu.

    Das siehst Du so, andere sehen das anders. Er hat nicht vandaliert und Edits zu sammeln ist kein Sperrgrund. Fiona B. ist auch immer mit den Adminentscheidungen, bei VM’s in die sie – oder ihre Buddys und Freunde -involviert ist, nicht einverstanden und belästigt anschließend immer die entscheidenden Administratoren. Das ist auch mir ein Grund weshalb diese Benutzerin quasi Narrenfreiheit in Wikipedia hat.

  31. Monat fuer Monat erschreckend, hart, sympatisch, schlechte Laune auf Ansage wo ich mich immer Frage warum ich mir das antue.
    Ich waere gerne zu dumm oder ignorant um zu verstehen was ihr da treibt, was ihr zu sagen habt, ich wuerde mich gerne fuer DSDS, Unter uns und Lindenstrasse begeistern, stattdessen giere ich nach neuem von euch, von Dr. Daniele Ganser und allen die etwas zu sagen haben. Ich habe schon immer den Aluhut in meinem Umfeld gegen, aber inzwischen machen sie keine Witze mehr darueber, fangen an zu denken, skeptisch zu schauen, schlechte Laune nun fuer alle in diesen schlechten Zeiten.

    Manchmal stelle ich mir vor was eine alternative Partei in Deutschland leisten koennte, wenn deren Zorn nicht der Ignoranz, sonderm dem Interesse entspringen wuerde.

    „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht“

    https://www.youtube.com/watch?v=ZtvnVjt5bxo

    Und auch fuer Wikipedia gilt:

    „Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.“

    http://falschzitate.blogspot.com/2019/06/der-kapitalismus-basiert-auf-der.html

    Danke Dirk, Danke Markus, Danke fuer den Zorn

    1. Ja, warum tuen wir uns das an… Gute Frage. Vielleicht ist es die Neugier. Die Frage nach der Wahrheit und nach der Wirklichkeit. Der Mensch scheint ein angeborenes Streben zur Wahrheitssuche zu haben.

  32. Ich fand das Interview leider insgesamt enttäuschend. Irgendwie kann ich mit der Art von Herrn Seydel nichts anfangen (ging mir auch schon bei der Wikihausen-Konferenz so). Er redet mir einfach zu kryptisch und um den heißen Brei herum. Gefüllt hat z.B. Dirk Pohlmann fünfmal danach gefragt, wie Stefan Seydel die Störung des Livestreams bewertet, ohne dass da eine konkrete Antwort kam. Einzig der Teil wo besprochen wurde, wie sich Stefan Seydel grundsätzlich die Struktur der Wikipedia vorstellt war für mich relativ interessant.

    1. @RedSam999:

      „Ich fand das Interview leider insgesamt enttäuschend. Irgendwie kann ich mit der Art von Herrn Seydel nichts anfangen (ging mir auch schon bei der Wikihausen-Konferenz so). Er redet mir einfach zu kryptisch[..]“

      So war Herr Seydel auch in der Wikipedia, eigenartiges, anstrengendes Diskussions- und Editierverhalten.

  33. Die Sperre von Stefan m. Seydel war nicht gerechtfertigt und ist vor dem Hintergrund der Kritik an der Zusammenarbeit ÖR-Medien und Wikipedia zu sehen und zu interpretieren. Sämtliche Einträge im Sperrlog von Stefan beziehen sich auf diesen Konflikt. Wegen eines eskalierenden Konflikts wird normalerweise kein langjähriger Mitarbeiter unbeschränkt gesperrt.

    Unberührt davon bleibt, dass eine solche thematische Zusammenarbeit Fragen aufwirft, die mit Grundprinzipien des Projekts kollidieren können und deswegen auf breiterer Basis diskutiert werden sollten.

  34. Zu allerst mal vielen Dank für Eure Unterstützung. Dann natürlich auch danke für Eure Arbeit, die unter anderem auch aufzeigt was der Zeitgenosse so denkt, neben den vielen Hintergrundinfos zu Wikipedia. Und eins ist mir noch eingefallen: Ein Printmedium kann man nicht einfach mal so löschen, wenns erst mal gedruckt ist bleibt es in der Welt 😉

  35. Mir fällt da grad noch etwas zu den Antideutschen ein: Wenn jemand Deutscher ist und dazu noch Antideutscher, ist doch eigendlich der Suizid die logische Konsequenz.

  36. Also mal Butter bei die Fische: Der Sperre war natürlich unberechtigt.

    Es gibt derzeit in der deutschsprachigen Wikipedia 3.375.972 Benutzer, doch kann man davon ausgehen, dass von diesen 99 Prozent noch nie einen einzigen Edit getätigt haben. Trotzdem sperrt man diese nicht. Sie benutzen dieses Konto vielleicht ja für Lesezeichen in der Beobachtungsliste oder dergleichen. Soviel also zu den inaktiven Konten.

    Zu den aktiven Konten: Jeder von diesen Benutzern darf natürlich auch jeder trotzdem auf den Diskussionsseiten mitreden, und davon wird ja auch regen Gebrauch gemacht. Von den in dieser Sekunde 6.663.088 Seiten in der deutschsprachigen Wikipedia sind nur 2.383.204 wirkliche Artikel. Diskutiert wird in der Wikipedia also, bis der Arzt kommt. Das ist kein Sperrgrund. Es sei denn natürlich, man hat die falsche Meinung.

    Der Benutzer sms2sms entstand am 19.10.2013, das Vorgängerkonto war wohl Sms~dewiki, angelegt am 06.17.2004 (da gab es technisch bedingt Umbenennungen). Er war sicherlich kein Vielschreiber, aber er hat im Artikelbereich neue Artikel angelegt (zum Beispiel den Artikel „Vlog“). Damit ist er ganz bestimmt ein Wikipedianer.

    Um an Abstimmungen teilnehmen zu können, war die Fleißquote nicht erfüllt. Was der Benutzer hier dann gemacht hat, war die Punkte am Satzende zu entfernen, um sie im nächsten Schritt wieder einzufügen. Das war am 20. April 2019, dem ehemaligen deutschen Feiertag. Hier hätte man normalerweise einen Tag Sperre gegeben und dem Kollegen erklärt, dass hier gerade was hackt.

    Der Benutzer ist ein Fettnäpchen getreten, denn natürlich verspricht man sich bei Wikimedia und Wikipedia von einer Kooperation mit öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern vielleicht mal wieder etwas Geld, oder später Pöstchen für die Gesprächspartner (das kennen wir ja schon der Spiegel-Kooperation) oder zumindest „Reputation“ als Balsam für die Seele.

    Eine bessere Reputation könnte man aber auch durch einen besseren Umgangston erreichen. Hier vergass der eine oder andere Admin wohl sein eigene Vorvergangenheit. Schade. Der sperrende Admin hätte einlenken können. Vielleicht überlegt er sich das wenigstens mal bei einer anderen Gelegenheit.

    1. lieben dank

      das mit der fleissquote:

      – das war freilich eine provokation. ich wollte ja gerade hervorrufen, wie kirre die punkte-vergabe ist. in wenigen minuten wurde ich so – mit meinem neuen namen, welcher den zähler auf null stellte – wieder stimmberechtig geworden 😉

      ich bin sicher doof. aber dumm bin ich nicht: ich habe diese „aktion“ immer als eine „aktion“ erklärt. und tatsächlich hat es auch präzis darauf eine reaktion gegeben: der_wir_ing hat eine tolle neue definition vorgeschlagen:

      „Der Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit muss irgendwie feststellbar sein, sei es durch direkte Artikelarbeit, sei es durch artikelbezogene, technische oder sonst irgendwie das Projekt konkret voranbringende Metatätigkeit.“ (Ein Vorschlag aus der Sperrdiskussion rund um #sms2smsBAN von Benutzer:Der_Wir_Ing | https://twitter.com/sms2sms/status/1180182891097198592)

      im persönlichen gespräch an der #wikicon19 in wuppertal meinte der „spezialist für meinungsbilder“, dass er halt auch nichts machen könne: er hat keine einzige idee, wie eine wesentlich bessere, zeitgemässere, sinnvollere definition zur diskussion gestellt werden kann…

      /sms 😉
      user:sms2sms #sms2smsBAN #ZDFwikipedia

  37. Und noch eine kleine Bemerkung zu Timecode 0:58: Ich finde der hirntote Selbstdarsteller aus Mainz sollte erstmal seine Depressionen sowie seine cholerischen Anfälle in den Griff bekommen, bevor er sich über den BMI von Herrn Fiedler lustig macht… Vielleicht würde es ja zu seiner Heilung beitragen, wenn man ihn zusammen mit Abrax von Psiram zum Ultimate Fighting schickt (aus der Zeit der Schwertkämpfe sind wir ja schließlich raus), damit sich die beiden Vollhonks gegenseitig die Hohlbirne einschlagen können… :joy::rofl::joy::rofl::joy::rofl::joy::rofl: Klar soweit?:point_right::wink:

  38. Spannend zu sehen wie jemand in einer Welt lebt die kaum mit der real existierenden verbunden ist. Aber auch ein bischen traurig.

    Wenn man schaut was „knowledge service + equity“ sein soll stösst man gleich auf den Begriff „free knowledge“. Das will man haben, anbieten und verbreiten. Nur wissen wir dass „frei“ nicht Freiheit meint, sondern ein Trigger ist der einen Kaufreflex auslösen soll wie zb in „freedom gas“. Einfach herzuleiten: Wissen ist und macht frei. Löst man die freiheit aus dem Wort heraus und stellt sie voran, macht man einen Markennamen daraus.

  39. Hier übrigens noch ein interessantes Posting des Nutzers Kopilot auf seiner Wikipedia-Autorenseite:
    „Wikipedia ist totkrank, und zwar vom Kopf her. In den höchsten „Instanzen“ sitzen leider inkompetente und sich selbst überschätzende Personen, die nicht einschätzen können und nicht wissen wollen, worauf es ankommt. Sie sind unfähig, Konflikte in angemessenem Zeitrahmen unkompliziert und menschenfreundlich zu entschärfen. Sie meinen, Kritik an selbst verursachter Idiotie „bestrafen“ zu müssen, engen die Handlungsmöglichkeiten immer mehr ein, und schaffen gleichzeitig nicht die elementarste Analyse, was den Konflikt verursacht hat. Dabei kann nur destruktiver Blödsinn und verletzende Strafmanie herauskommen. Bitte, macht so weiter, ohne mich. Ade. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 20:07, 15. Jan. 2020 (CET)“
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Kopilot

    Bin mal gespannt ob er nun tatsächlich aufgibt, oder zukünftig unter einem neuen Pseudonym sein Unwesen treibt…

    1. ⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠
      Kopilot wurde von Felistoria am 17.1. infinit gesperrt!:scream:
      Das schreit nach Wikihausen-Sondersendung mit Aftershow-Onlineparty. :boom:
      ⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠⚠

  40. MIRROR: https://tinyurl.com/wikihausen
    =======================================
    So ein wenig naive ist der Herr aber schon, oder?!

    Seine Frage: Wie bekommen wir die Leute, die wir in der Wiki vergrault haben, wieder zurück?
    Antwort: Gar nicht! Wenn die Karavane weitergezogen ist, ist sie weg und kommt nie wieder zurück. Der Grund warum sie fortzog spielt dabei keine Rolle.

    Seine Aussage: Ich habe das dann für alle geöffnet und dann wurden wir durch einen Pornoava sabotiert.
    Meine Entgegnung: Willkommen in der Realität! hinterw elchem Mond warst du die letzten 30 Jahre?

    Grüße Fin

    PS: Markus, ich hatte dir das gesagt, dass Rutube das machen wird, sobald man etwas Reichweite hat oder content hoch läd, wollen sie wissen wer da ist und behalten sich vor selbst zu bewerten ob sie dich da haben wollen oder nicht. Steht ganz transparent in den AGB von denen, sagte ich dir auch. Aber man kann da wirklich mit ihnen reden. Wenn ihr dabei unterstützung braucht, fragt meinen Freund Yuri auf deutsch (https://www.youtube.com/channel/UCLVFHSsp0GKN7mFPxZnB9nQ/about). Grüße von Fin und er wird euch sicherlich zuhören und helfen, wenn es ihm möglich ist. 🙂

    1. Mit dem hirntoten Selbsdarsteller aus Mainz meine ich den cholerischen Kotzbrocken:face_vomiting: und Möchtegern-Piraten von Mainz FreeTV… Das von dem vorgenannten Knaben zum Abschluss sogern verwendete „klar soweit“ erspare ich mir an dieser Stelle mal…

  41. Minute 23:55 spricht Dirk Pohlmann über KarlV. Da hätte ich was für Euch:

    Möglicherweise ist der Name KarlV aber auch eine Abkürzung von „Karl Vierklang“, was allerdings ebenfalls ein Pseudonym sein dürfte…
    Google liefert 4 Treffer bei „Karl Vierklang“: Ein Treffer führt zum WP-Artikel über das Bonner Stadtmagazin „Schnüz“ und ein weiterer Treffer zeigt auf die Benutzerseite von KarlV (#Matching1)
    https://www.google.com/search?client=firefox-b-e&q=%22Karl+Vierklang%22
    Dieser „Karl Vierklang“ schrieb dort in den frühen 1990ern einen Artikel über das Lieblingsthema von KarlV, „Rechte“ (#Matching2). KarlV, der mindestens seit den frühen 2000ern in München lebt, kommt ursprünglich aus Bonn und seine Eltern leben wohl immer noch dort. (Matching3) Macht also insgesamt 3 Übereinstimmungen. Für Horst Herold und seine Rasterfahndung wäre das ziemlich eindeutig gewesen🕵

    Aus seinen Dialogen geht hervor, dass er irgendwo bei einem Archiv beschäftigt ist, das sich mit dem Thema Rechtsextremismus befasst. Das a.i.d.a. Archiv in München ist es aber sehr wahrscheinlich nicht, wie Recherchen ergaben. Vermutlich ist KarlV, ebenso wie Feliks, im öffentlichen Dienst beschäftigt. Im Zuge der Feliks-Enttarnung wurde dann ja bekannt, dass Feliks Beamter ist und häufig während der Arbeitszeit in Wikipedia schrieb, was KarlV umgehend dazu veranlasste, den Zugang der XTools zu seiner Versionshistorie zu blockieren. Denn auch KarlV schreibt fast ausschließlich wochentags zwischen 8-17 Uhr.

    antitransatlantifantische Grüße :smirk_cat:

  42. Hallo RedSam999 ich kenne den Typen nicht, habe ihn heute nur kurz gesehen als ich da mal draufgeklickt habe, was mir für alle Zeiten reichen dürfte.

  43. Min 23:20 – Das Weihnachtsgeschenk aus dem Kreise der Familie. Ich biete mal einen Perspektivwechsel an. „Hey, du bist so mit deiner Arbeit und den Videos beschäftigt, ich bekomm dich kaum noch zu Gesicht. Lass uns Zeit miteinander verbringen.“ – Schnapp dir den oder die Schenkenden und macht euch einen schönen Abend!

    — Und jetzt schau ich mir den Rest des Videos an. 😀

    1. Also problematisch ist diese Aussage:

      *“wir haben mit Wikipedia eine Enzyklopädie, die halt nur seriöse Inhalte rein nimmt. Problematische Inhalte können in andere Medien“*

      Darum geht es doch die ganze Zeit. In der Wikipedia stehen bereits höchst problematische Inhalte, die eigentlich in andere Medien gehören. Begreift das bei Wikipedia eigentlich niemand? So wird z.B. ein Friedensforscher zum Verschwörungstheoretiker und Holocaustleugner und eine inoffizielle Mitarbeiterin der DDR-Staatssicherheit zu einem Racheengel gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus und es gibt nichts, was kluge Köpfe außerhalb der Propaganda-Maschine Wikipedia dagegen tun können, außer halt die Wikipedia so weit wie möglich zu isolieren und an anderer Stelle demokratisch neu zu errichten (möglichst ganz ohne Lebensläufe zu einzelnen noch lebenden Personen).

    1. Ja eben. Deswegen stellt sich ja gerade die Frage, warum sich Wikipedia noch Enzyklopädie nennt. Wikausen hat es ja nicht bloß aufgedeckt, Wikihausen hat es sogar nachvollziehbar aufgedeckt.

  44. Hallo Herr Fiedler,

    danke für die Sendung und Ihre aufklärerische Arbeit in Sachen Wikipedia! Leider wollen sich die etablierten Massenmedien ja nicht mit diesem Thema ernsthaft auseinandersetzen, siehe den dümmlichen Artikel in der SZ dazu.

    Wenn es um Wikipedia geht, dann tauchen oft diese Skeptiker auf. Ich finde das interessant und frage mich, inwieweit sie das Onlinelexikon schon unterwandert haben. Was mir dabei aufgefallen ist: Sie scheinen auch in Uni-Kreisen aktiv zu sein, besonders in Tübingen, geht aus diesem interessanten und sehr angriffigen Text hervor:
    https://hiltibold.blogspot.com/2020/02/krimskrams-verschwoerungstheorien-michael-butter-skeptiker.html

    Auch interessant: Wenige Tage nachdem der Autor (den ich schon seit Jahren lese und für absolut seriös erachte) seine Kritik am Tübinger Skeptikernetzwerk veröffenlticht hat, ist er auf Twitter in einem scheinbar anderen Zusammenhang, wohl aus Rache, von einem Skeptiker angepinkelt worden.
    https://hiltibold.blogspot.com/2020/02/archaeologe-twitter-skeptiker.html

    Vielleicht helfen Ihnen diese Informationen weiter, um eventuelle Lücken in Ihrem Bild von der Skeptikervereinigung zu schließen.

    Das wärs auch schon.
    Ich wünsche Ihnen Gesundheit und weiterhin viel Erfolg mit Wikihausen!

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