Interview mit Zorro Kenji – Der Fall: Tagesspiegel und OVALmedia | #54 Wikihausen

Beitrag auf serv1.wiki-tube.de

Groteskes und Postfaktisches präsentiert von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler. Kommentieren Sie dieses Video unter: http://www.wikihausen.de/video-blog/

Wer hier auf die Premiere nicht warten kann, der kann sich das vollständige Video schon jetzt auf unserem Videoserver ansehen: https://serv3.wiki-tube.de/videos/watch/66f732cc-6e0a-4e3b-84b0-3145137136f8

———

Der Tagesspiegel mit seinem Redakteur Sebastian Leber hat einen schwer diffamierenden Artikel zur Medienfirma OVALmedia herausgebracht. Dieses Thema haben wir ausführlich in der Sendung „Geschichten aus Wikihausen“ Nr. 53 besprochen. Es verblieben aber einige Unschärfen.

U.a. wusste der Redakteur Leber, dass OVALmedia angeblich mit einem Aktivisten kooperiert und dieser wiederum als Kameramann für den Volkslehrer fungieren würde. Zu dieser Kameramannarbeit hatten wir nur Aussagen vom Hörensagen, die sich jetzt auch noch als teilweise falsch herausstellten.

Daher sind wir froh, dass wir zwischenzeitlich Kontakt zum angeblichen „Aktivisten“ bekommen haben. Es handelt sich dabei um den „Zorro Kenji“, der u.a. die Zorro Kenji- Show auf Youtube betreibt. das Interview mit ihm brachte nun noch weitere Dinge zu Tage, die die Äußerungen des Herrn Leber vom Tagesspiegel in einem noch schlechteren Licht dastehen lassen, als sie es ohnehin schon waren.

49 thoughts on “Interview mit Zorro Kenji – Der Fall: Tagesspiegel und OVALmedia | #54 Wikihausen”

  1. Okay. „Zorro Kenji“ mag politisch naiv sein. Aber Anselm Lenz? Warum macht der das Gespräch mit dem Volksidiotenlehrer mit?

    Aber davon unabhängig: Tatsache ist, dass gewisse „linke“ Netzwerke mit beinahe Sherlock-Holmes-artiger Akribie jedes kleinste vermeintliche „politisch-rechts-Verbrechen“ ausfindig macht – wenn damit Leute getroffen werden können, die irgendwie Reichweite haben könnten. Es sollen ganz gezielt Personen „unschädlich“ gemacht werden, die irgendwem unsymphatisch sind.

    Und wem unsymphatisch? Das verbindende Element: den Reichen und Herrschenden.

    Auffallend ist die Tatsache: die wirklich schädlichen Netzwerke, die zwischen Reichen und Mächtigen, die zwischen Politikern und Konzernen, die werden von solchen Personen wie diesem Leber, Gailer, Tagesspiegel-Abschaum nicht nur nicht aufgespürt und nicht recherchiert – sondern schlicht totgeschwiegen und jeder, der darauf hinweist wird sicher als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.

    Die bodenlose Feigheit dieser „Polit“-Aktivisten ist offensichtlich: man schießt immer gegen solche, die sich schlecht oder kaum wehren können. Man schießt immerf auf die meist harmlosen Zwerge, die sich gegen den menschenfressenden Riesen im Raum stellen wollen.

    Der scheunentor-große, offensichtliche Skandal im Regierungsviertel, in Brüssel und in Davos, etc. wird regelmäßig abgebügelt und schnell ausgeblendet.

    Eine „vierte Gewalt“ die ihre Aufgabe komplett vergessen hat, die darin bestünde delegierte Macht einzuhegen und zu kontrollieren, kann auf den Misthaufen der Geschichte.

    Eine „vierte Gewalt“ die sich vielmehr darin übt, den Bürgern nachzuspionieren, demokratische politische Strömungen zu verleumden, gar unschädlich zu machen, die sich darin übt den ungeliebten demokratischen Diskurs zu torpedieren und auf eine Konfrontations- und Hass-Ebene zu hieven, ist die direkte Eintrittskarte in eine Diktatur.

    Leber, Gailer, Tagesspiegel-Personal, etc., das sind die Kryptofaschisten, die durch ihre Hetz- und Denunziationskampagnen nur von sich selbst ablenken wollen.

    1. „Aber Anselm Lenz? Warum macht der das Gespräch mit dem Volksidiotenlehrer mit?“

      Ich hatte zwar neulich schon mal Anselm Lenzens Einlassung dazu aus dem Gedächtnis widergegeben. Aber doppelt hält besser, daher habe ich das mal transkribiert:
      „Ich möchte auch sagen: Ich bin hier einer Einladung von dir, Erik, gefolgt und gehe dieser Einladung aus journalistischem Interesse nach und auch aus ’ner persönlichen Sympathie dir gegenüber. Daraus irgendwelche Ableitungen zu treffen ist nicht möglich. Ich bin hier aus ’nem journalistischem Interesse und mache da mit so wie ich vielleicht auch, wenn man mich reden ließe, ’ner Einladung – in dieser Situation, in der wir gerade sind – ins öffentlich-rechtliche Fernsehen folgen würde und dort mal zu sagen, was die oppositionelle Stimme in der Bundesrepublik gerade zu sagen hat zu Corona und vor allen Dingen zu den Grundrechts- und Verfassungsbrüchen, die damit verbunden sind.“

      Quelle: https://vid.puffyan.us/watch?v=I6SIGUxmSTM
      (ab 5 Minuten und 46 Sekunden)

      „Die bodenlose Feigheit dieser „Polit“-Aktivisten ist offensichtlich: man schießt immer gegen solche, die sich schlecht oder kaum wehren können. Man schießt immerf auf die meist harmlosen Zwerge, die sich gegen den menschenfressenden Riesen im Raum stellen wollen.“

      Dieses System funktioniert übrigens auch mit vergleichbaren Werkzeugen; hierzu hat sich jüngst John Pilger geäußert:

      „Identity politics were invented in the 1970s to fool people that warmongering capitalism was good for them.“
      Quelle: nitter.nixnet.services/johnpilger/status/1370650729174556674#m

      Zum Stichwort sogenannte vierte Gewalt:

      Die klassische Gewaltenteilung beruft sich auf die drei Gewalten des Staates. Journalisten haben aber staatsfern zu sein und ein nicht ein Teil davon. Wenn sich Journalisten ernsthaft als Mitglieder einer 4. Staatsmacht betrachten, muß man sich nicht wundern, daß sie wie (schlecht bezahlte) Regierungsprecher fungieren.

      1. Mir scheint, dass Sie da einem Fehlschluss unterliegen. Die Rede von der „vierten Gewalt“ meint ja eben nicht eine vierte STAATSGewalt, sondern eine Gewalt, eine Macht, einen Einflussfaktor, welche natürlich der Idee nach staatsfern sein sollte und daher als Korrektiv wirkend agieren sollte. So die Demokratie-Theorie meinem Verständnis nach zumindest …

        Nur durch die sich über alles erhebende Macht des Kapitals, das hinter den Hauptmedien sowieso steckt und hinter der Politik immer mehr auch, führt zu dem beobachteten Schulterschluss aller „Gewalten“.

        „Faschismus“ ist gleich „Bündelung der Macht“! Diese Bündelung wird durch die Kapital- und Eigentümerinteressen vermittelt.

        1. “ Die Rede von der „vierten Gewalt“ meint ja eben nicht eine vierte STAATSGewalt“

          Warum dann die Terminologie der Gewaltenteilung, die Bestandteil der Staatstheorie ist? Warum die fortlaufende Zählung, die Kontinuität suggeriert? Oder gibt es noch drei andere außerstaatliche „Gewalten“?

          Es hat schon einen Sinn, den Fachbegriff „Gewalt“ nur auf staatliche Akteure zu beschränken: Die drei Gewalten schaffen durch ihr Handeln unmittelbar Realitäten, denen man nicht ausweichen kann. Ja, man kann z.B. Gesetze übertreten, muß dann aber auch mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. Rechtsprechung, Gesetzgebung und Verwaltungshandeln haben direkte Auswirkungen.

          Dies gilt für Medien nicht. Nicht, daß sie machtlos wären, aber ihr Einfluß ist immer auch abhängig von der Rezeption. Nicht einmal der Springer Verlag kann mich zwingen seine Publikationen zur Kenntnis zu nehmen. Der Staat hingegen kann mich zwingen, Steuern zu bezahlen, auch wenn ich das betreffende Gesetz nicht kenne.

          „Nur durch die sich über alles erhebende Macht des Kapitals, das hinter den Hauptmedien sowieso steckt und hinter der Politik immer mehr auch, führt zu dem beobachteten Schulterschluss aller „Gewalten“.“

          Ich bin mir nicht sicher, ob historisch gesehen der Journalismus als Kontrollinstanz nicht eher ein „Unfall“ ist. Möglicherweise war die Presse schon immer tendenziell machterhaltend; irgendwer finanziert sie ja schließlich.

          Nichtsdestoweniger ist eine kritische Presse von Bürgerperspektive aus gesehen wünschenswert. Ich jedenfalls kann keine Journalisten gebrauchen, die von „vierter Gewalt“ faseln und sich damit einer Macht brüsten, die sie nicht haben, und sich in eine Kontinuität begeben, die eben gerade nicht kritisch ist.

          Auf die Bemerkung zum Faschismus mag ich nicht eingehen. Dieser Vokabel bedienen sich so viele Leute ganz unterschiedlicher Couleur, daß für mich jeglicher Sinn verschwunden ist. Um diese Thematik für mich neu auszusortieren, benötige ich noch eine ganze Weile.

          1. Nunja, dann ist es ein Streit um Kaisers Bart … ich interpretiere das eben anders als Sie.

            Es gibt in meinem Polit-Verständnis unterschiedliche Kräfte, oder „Gewalten“, die zusammenspielen oder konkurieren um die Verhältnisse in ihrem Sinne zu beeinflussen. nehmen wir mal als Beispiel die kath. Kirche: die kath. Kirche ist sicherliche ien Machtstruktur, also eine „Gewalt“, die in vielen Ländern einen deutlchen EInfluss hat. Bei uns zB symbolisiert im „C“ von cDU oder cSU.

            Nun meine ich, dass die Kirche als „Gewalt“ oder Machtpol heute völlig ausgefallen ist. Ihr Intersse beschränkt sich völlig darauf, die vom Staat eingezogene Krichensteuer zu kassieren. So lange das läuft ist denen fast alles Schnuppe – so scheint es.

            Mit der Kirch ist also ein Machtpol wegegefallen. Waren früher zB 10 gleichgroße Machtpole vorhanden, so wären es dann nur noch 9. Oder waren es früher nur 4, dann wären es dann eben nur noch 3 … Und je weniger Machtpole es gibt, umso stärker werden diese. Wenn wir beobachten, dass die ersten drei Staatsgewalten heute gebündelt sind (Fascies= Bündel), sowie auch die „4. Gewalt“, die Parteien (keine echte Opposition), die Gewerkschaften (schon ewig lange völlig unterwandert), die Medien (deren besitzer alle das gleiche Interesse eint), keine Kirche als Machtpol mehr existiert, keine starken Wirtschaftseinheiten als Gegenpole existieren, dann sind wir eben beim Machtmonopol = es gibt keinen Widersteit mehr unter den „Gewalten“.

            Das ist mE die heutige Situation.

          2. @ Albrecht Storz (16. März 2021 um 9:41 )
            “ ich interpretiere das eben anders als Sie.“

            Dabei wird es anscheinend bis auf weiteres wohl bleiben. Akteure, denen ich mich entziehen kann, erkenne ich nicht als Gewalten im Sinne der Staatstheorie an.

          3. „Dies gilt für Medien nicht. Nicht, daß sie machtlos wären, aber ihr Einfluß ist immer auch abhängig von der Rezeption. Nicht einmal der Springer Verlag kann mich zwingen seine Publikationen zur Kenntnis zu nehmen. Der Staat hingegen kann mich zwingen, Steuern zu bezahlen, auch wenn ich das betreffende Gesetz nicht kenne.“

            Ich glaube in der Form ist die Idee der vierten Gewalt auch falsch verstanden. Sie wirkt nicht gegen die Rezipienten, sondern gegen politische und Kapitalmacht. Als solche würde ich sie daher durchaus auf einer vergleichbaren Ebene mit den anderen drei Gewalten sehen.

          4. @ Rossi (24. März 2021 um 9:00)

            „Ich glaube in der Form ist die Idee der vierten Gewalt auch falsch verstanden. Sie wirkt nicht gegen die Rezipienten, sondern gegen politische und Kapitalmacht. Als solche würde ich sie daher durchaus auf einer vergleichbaren Ebene mit den anderen drei Gewalten sehen.“

            Die vierte „Gewalt“ ist keine. Gewaltenteilung ist die Aufteilung eines Gemeinwesens. Private Akteure haben da nichts verloren. Die „Idee“ der sogenannten vierten Gewalt ist Werbung und Wichtigtuerei. Und daß sie *gegen* politische und Kapitalmacht wirken soll, dürfte bei Friede Springer & Co. einen Lachkrampf zur Folge haben. In der Angelegenheit ist ja nicht mal mehr die taz unterwegs. Eher sorgen sie dafür, daß die Politik sich nicht zu sehr vom Kapital entfernt. „Manufacturing consent“ hat Chomsky das mal genannt.

            Die Begrifflichkeit der „vierten Gewalt“ verwischt die Grenzen zwischen privat und Staat. (Framing!)

            In Nevada möchte man die Teilprivatisierung von Steuereintreibung, Schulwesen und anderen staatlichen Dienstleistungen ermöglichen. Solche „Innovation Zones“ gehören dann irgendwelchen Tech-Unternehmen. Quelle: https://archive.is/9QApV

            Wenn private Akteure wie die Presse als staat(sähn)liche Gewalt betrachtet werden, sind wir schon einen Gedankensprung näher an solchen Vorgängen.

            Wenn du dazu eine andere Meinung hast, dann sei dir das unbenommen. Aber erzähl mir nicht, ich hätte da was falsch verstanden! Mir ist schon klar, was du damit verbindest. Ich bin nur anderer Ansicht. Wahrheitswerte wie falsch oder richtig helfen hier nicht so richtig weiter.

          5. @Alte Socke:

            Dann lege den Begriff vierte Gewalt halt zur Seite. Mir ist das echt ziemlich egal wie man es nennen möchte. Presse kann eine Kontrollinstanz für Kapital und Politik sein und das hat sie in der Vergangenheit auch schon geleistet. Dass davon im Moment nicht mehr viel übrig ist, darüber müssen wir nicht streiten. Man kann hinterfragen, ob das in der Breite überhaupt jemals passierte, aber punktuell hat sie das durchaus hier und da mal geleistet. Heute erwarte ich in der Hinsicht jedoch auch nicht mehr viel. Da sind die Alternativen mittlerweile deutlich besser unterwegs und selbst so ein kleines Projekt wie Wikihausen erreicht mehr als der ganze feine professionelle Medienbetrieb zusammen. Jahrzehntelang haben sie es verkackt ein eigentlich recht triviales Konstrukt mit professioneller Recherche zu analysen. Stattdesseb glich die Berichterstattung über Wikipedia eher einer Dauerwerbesendung, obwohl die Fehlentwicklungen einem schon seit langem regelrecht ins Gesicht gesprungen sind.

            Die Öffentlich Rechtlichen hätten ein Ansatz sein können das Gebilde „Kontrollinstanz“ zu stärken und in meinen Erinnerungen aus den 80ern und 90ern hat das auch mal halbwegs gut funktioniert. Das ist nun leider ebenfalls Vergangenheit und über die Rundfunkräte sind sie halt faktisch direkt angehängt an den Politikbetrieb. So flach wie der Diskurs seit jahrzehnten in den ewig aneinandergereihten großen Koalitionen ist, so flach ist dementsprechend auch der Output der ÖRs.

            In sofern wollte ich keineswegs so verstanden werden, dass ich der Meinung sei, dass das alles perfekt laufen würde, ganz im Gegenteil!

          6. @ Rossi (24. März 2021 um 19:34)

            Mir ging es nur um den Begriff – aus den genannten Gründen. Das Presse auch heute noch gelegentlich den ein oder anderen Mißstand aufdeckt ist ja auch ganz schön.

            Daß dies immer im Interesse der Bevölkerung geschieht, kann man bezweifeln. Und daß alle Stories, deren Veröffentlichung im Interesse der Bevölkerung wären, tatsächlich das Licht der Welt erblicken, ebenso.

            Ich fürchte, die Kontrolle unserer Staatsorgane müssen wir schon selber leisten. Die taz war in einem Klima der Unzufriedenheit über die schlechte Berichterstattung und die mangendeln Repräsentanz in der Politik entstanden und hat wohl auch ihre Meriten, was Umwelt- und Friedenspolitk etc. betrifft.

            Projekte wie Wikihausen, Nuoviso, Rubikon, Demokratischer Widerstand u.a. sind halt das heutige Pendant.

            „In sofern wollte ich keineswegs so verstanden werden, dass ich der Meinung sei, dass das alles perfekt laufen würde, ganz im Gegenteil!“

            Im übertragenen Sinne: Wahrscheinlich streiten wir gar nicht um Stand des Wassers im Glas; du meinst halt, das Glas wäre halb voll, und ich sage: halb leer.

      2. … und zu Anselm Lenz: ich hätte den für politisch aufgeklärt genug gehalten, erahnen zu können, wohin es führt, so eine öffentliche Steilvorlage zu liefern.

        Sehen wir die Früchte davon nicht gerade? Ist es nicht genau das, was jetzt dem Tagesspiegel und dessen Hetzern die Munition liefert?

        Klar, Gespräche mit wem auch immer. Aber gerade mit so einer dubiosen Figur? Was soll das?

        1. Soweit ich das übersehe, hat Anselm Lenz selbst ja keinen Schaden davon. Und daß er sich ein eigenes Bild von dem Typen machen will, ist für einen Journalisten auch volkommen in Ordnung. Der einzige Geschädigte dieser Diskussion scheint der Nicht-Teilnehmer Herr Cibis zu sein, und das kann man dem Lenz schlechterdings vorwerfen.

          Wie er sich dort über die ca. 2,5 Stunden gegeben hat und ob das seine Motivation noch weiter erhellen kann, entzieht sich meiner Kenntnis – ich habe diese „Vorstellung“ nicht zu Ende gesehen. Vielleicht sollte man besser Herrn Lenz selbst befragen.

          Ich weiß aber auch nicht, wieso man allein auf das Urteil von Dritten vertrauen sollte bei der Beurteilung, wer als Nazi zu gelten hat, und daher unbedingt von jedem zu meiden sei. Gerade heutzutage, da dieser Vorwurf allenthalben Andersdenkenden angeheftet wird! Wenn der Öffentlichkeit niemals echte Nazis vorgeführt werden, geht in der Gesellschaft die Urteilsfähigkeit diesbezüglich auch mal verloren.

          Ob das Vorführen in diesem Format gelungen ist, kann ich wie gesagt allerdings nicht einschätzen, aber grundsätzlich muß so eine Runde keine schlechte Idee sein. Jörg Haider war ja auch mal in einer norddeutschen öffentlich-rechtlichen Talkshow zu Gast; der wurde damals von Lea Rosh gegrillt.

        2. @Storz:
          *“mit so einer dubiosen Figur?“*
          Wer ist in welchen Augen eine dubiose Figur? Das ist Ansichtssache, falls es dir noch nicht augefallen ist. Es ist egal, ob sich ein Anselm Lenz mit einem Volkslehrer unterhält oder mit Journalisten der Qualitätsmedien, nur leider war hier Ersterer zu Gesprächen bereit, wie auch alle Anderen in der Runde, aber die sog. Qualitätsmedien wollen m kinen von denen reden, weil sie in deren Augen dubiose Figuren sind. Dass ist die Schließung der Debattenräume durch Medien, die es eigentlich gar nicht dürften, um die es in erster Linie geht, aber davon hast du offensichtlich noch nichts mitbekommen. Wieso also sollte man sich mit einer dubiosen Figuer, wie du eine bist, noch unterhalten? Da schließe ich doch den Debattenraum meinerseits, wenn es das ist, was du willst.

          1. Was ist denn an diesem Volksschulidiotenlehrer nicht dubios? Dessen Abziehbild-Völkisches Gefasel kann von mir aus Ernst nehmen, wer will. Und Sie auch gleich mit.

          2. @Storz:
            Was bitte ist denn an der ganzen Situation nicht dubios? Da gibt es eine mMn faschstische Regierung, die Alles abnickt, was von der sog. Wissenschaft der Pharmalobby an sie herangetragen wird und diese Regierung hat nichts Besseres zu tun, als Alles, was denen nicht folgt (inkl. dem Volkslehrer, der sich selbst als Rechter sieht) als Rechtsradikal zu bezeichnen. Dubios ist, dass z.B. die Linken das selbe Parteiprogramm haben, was die SPD vor 20 und die AfD das selbe Parteiprogramm, wie die CDU in den 80er Jahren hatte. Welche Parteiprogramme haben nun die SPD, die CDU und alle anderen sog. Volksparteien wie Grüne und FDP (wobei bei der FDP gerade noch ein Fragezeichen dahinter steht), wenn sie solche Parteien als Radikal ansehen? Ich denke mal, dass diese Volksparteien nun radikal geworden sind und zwar transatlantisch-radikal, wie Thomas Röper es sagt. Das bedeutet, selbst Leute wie Sellner, (Outdoor) Illner und der Volkslehrer dürfen sich als Rechts bezeichnen, wenn sie wollen, aber immerhin sind sie dann rechts-konservativ, wie es die CDU einst war und nicht rechts-radikal, so wie sie von der transatlantisch-radikalen Regierung eingestuft werden. Dubios sind mMn genau die Leute, die diese Entwicklung nicht auf dem Schirm haben – sprich: Leute, wie du. Dich kann auch ernst nehmen, wer will, hier aber tun das offensichtlich die wenigsten.

  2. Zorro Kenji ist also auch ein Liberalfaschist (das ist natürlich ein Oxymoron für Liberal um jeden Preis), wie jeder, der etwas gegen (0815-)Faschismus hat. 😀

    1. Ich habe keine Ahnung was Sie mit diesen Sätzen und dem angetackerten Grinsegesicht aussagen oder bezwecken wollen.

      Nicht von Bedeutung ist also auch [hier beliebiges Framing einfügen] wie jeder blablabla ;-)?

          1. @Storz:
            Zum Beispiel. 😀
            Ich sehe, du kommst der Sache näher. 😀
            Aber wenn ich dieses Wort zu dir sagen würde, dann wäre es sicher nicht mehr widersprüchlich. 😀

  3. Die Frage von Markus Fiedler bei 34 Minuten 10 Sekunden:
    „Werden wir schon von solchen Typen wie dem „Tagesspiegel“ da dressiert, irgendwas zu machen, damit wir *ja* nicht beim „Tagesspiegel“ auf das RADAR kommen und der dann den nächsten Sudel-Artikel abläßt mit seinem Flaggschiff Sebastian Leber, da ne?“

    hat er schon am Anfang des Videos beantwortet bei 3 Minuten 3 Sekunden:

    „Dann noch ein Hinweis auf unsere Homepage, unsere- nee unsere Telegram-Seite, darauf wollte ich hinaus. Unsere Telegram-Seite wird ja eventuell jetzt auch vom „Tagesspiegel“ genauer beobachtet werden, und wir haben ja mitbekommen, daß also ein einziges Posting ausreicht, was aus dem Rahmen fällt, daß es sofort beim „Tagesspiegel“ zitiert wird. Und ich habe jetzt also mich entschlossen, daß ich auf jeden Fall, auf jeden Fall alle Postings rausnehme, die irgendwas mit Verschwörungstheorien zu tun haben.“

    Mit dieser Äußerung wird dann sogar noch die Dressur an das Publikum weiter gegeben, das sich jetzt überlegen darf, ob es sich lohnt die eigene geplante Äußerung zu formulieren oder ob sie unter den unscharfen Begriff „irgendwas mit Verschwörungstheorien“ fallen könnte.

    Mal ganz abgesehen davon, daß dieses Blog oder das YouTube-Kommentariat wahrscheinlich genauso im Fokus steht und hier demnächst auch mit strengerer Redaktion zu rechnen ist. 🙁

    1. Warum soll man dem Tagespiegel mehr Beachtung schenken als nötig? Eine Berliner Tageszeitung mit einer Auflage von 3000 – 4000 Zeitungen pro Tag ist die denn so wichtig das man sich vor ihr fürchten muss?

      1. @Pepe:
        Hmm… nicht wirklich. Aber immerhin kann man am Tagesspiegel morgen erkennen, ob man gestern schon richtig lag. 😉

        Aber ich sehe (trotz der „komischen“ Wahlergebnisse in RLP und BW), wie Angesichts der Tatsache, wieviele „Verschwörungen“ sich innerhalb eines Jahres bewahrheitet haben, immer mehr Leute genau wegen solcher Medien, wie dem Tagesspiegel aufwachen… die sog. Qualitätsmedien berichten heute, was wir „Verschwörungssachverständige“ schon vor einiger Zeit vorhergesagt hatten.
        So kann man z.B. für die nächsten 6 Wochen schon vorhersagen, dass Kamala Harris die erste Präsidentin der Vereinigten Staaten wird und zwar genau etwa zu diesem Zeitpunkt, sagt Robert Stein zumindest… Ich hingegen rechne jeden Tag damit. Und wenn dieses Ereignis eintritt, dann sieht man auch, dass die Wahl gefälscht wurde, denn es liegt auf der Hand, dass kein Mensch jemals einen Anderen der „kaum noch stehen kann“ zum Präsidenten wählen würde. Es stellt sich aber dann für mich noch die Frage, warum man Biden aufgestellt hat – hatten die keinen Besseren, der es glaubwürdiger macht?

        1. Was die Genauigkeit des Tagesspiegels betrifft, das ist so ähnlich wie die Wettervorhersage bei den RTL News. Was die Amtszeit von Joe Biden betrifft, da bin ich allerdings etwas anderer Meinung als Du. Der Mann ist 78 und wird im November, wenn nix dazwischenkommt, 79 Jahre alt. Er wirkt zwar nach manchmal schon etwas tüddelich, ist aber bei weitem nicht so beratungsresitent wie sein Amtsvorgänger. Aber alles das ist mir auch wurscht denn er ist der amerikanische Präsident und nicht Kanzler der BRD. Wir müssen uns mit Mutti Merkel und ihrer Unfähigkeit rumärgern. Die Frau wurde trotz all dem Bockmist den sie in ihrer Amtszeit verzapft hat (egal in welchen Ämtern), immer wiedergewählt und hoch gehandelt als mächtigste Frau der Welt. Ihre Coronapolitik galt als das Vorbild für andere Staaten. Wer wagte es noch unsen deutschen Politikern zu widersprechen. Und nun hat uns die Wirklichkeit wieder eingeholt., denn Mutti ist keine Übermutti sondern eine Politikerin die längst schon über ihren Zenit, falls es den überhaupt jemals gab, hinaus. Sie hat durch ihre Fehlentscheidungen und ihre negative einflußnahme soviel Schaden für die BRD angerichtet, es wird Zeit das diese Frau endlich von der politischen Bühne verschwindet und Platz macht für jemanden der die Karre wieder aus dem Dreck zieht.

          1. Darum ging es mir nicht. Es ging mir eher darum, dass es egal ist, welchen Politiker man wählt, zu mal das Alles Marionetten von Big-Finance sind – auch Biden, Merkel und gerade weitaus aktueller Spahn und Laschet. Von den Medien werden CDUler ganz plötzlich schlecht gemacht, weil Laschet (der neue CDU-Vorsitzende) alles Andere als Transatlantiker ist. Medien fragen nicht mehr danach, wer den Karren aus welchem Dreck zieht, sondern wer zahlt den Journalisten und Korrespondenten ihr Gehalt. Trump war nicht beratungsresistent und Biden wurde über den grünen Klee gehyped und zwar von beratungsresistenten „Friedensbringern“ wie Soros, Musk oder Gates. Das Selbe passiert auch gerade wieder in Deutschland – wie immer pünktlich zu bevorstehenden Bundestagswahlen. Es wird zunehmend berechenbarer, was die Medien morgen „berichten“ werden.

      2. Pepe, das stimmt einfach nicht, dass der Tagesspiegel ein unbedeutendes Blatt wäre, und ohne nachzugoogeln glaube ich auch nicht, dass er nur wenige Tausend Exemplare Auflage hat. Den findest du deutschlandweit an jedem Kiosk.

  4. Habe gerade nochmal die Zorro-Kenji-Show 28 gesehen und kann dem Volkslehrer kein einziges Wort glauben. Bzw wer das tut, der hat keine Menschenkenntnis oder ist sein Fan. 🙂 Aber darum geht es natürlich nicht, auch nicht um Zorro Kenji. Aber seine Show finde ich schon länger gut, auch die Episode mit dem Volkslehrer, auch wenn der Typ ein Lügner und irgendiwe ne arme Wurst ist.

  5. @Nicht von Bedeutung vom 14. März 2021 um 1:14

    > Also dieses Gespräch zwischen Zorro, Anselm, Ralf und Nikolai toppt aber immer noch nicht die direlte Konfrontation zwischen Links und Rechts von Gunnar Kaiser und Martin Sellner https://www.youtube.com/watch?v=yblzxhzMGEQ und das war noch vor Corona.

    um das einordnen zu können empfehl ich zb https://waadueren.wordpress.com/2018/11/25/medienkritikwo-bleibt-die-resonanz-auf-die-hannibal-recherche/#analyse : besonders gut find ich die analysen von volker weiss…

    denn sellner konnte da zb unhinterfragt/ unwidersprochen mehrmals vom „grossen austausch“ blubbern…

      1. Also für mich (und vermutlich auch dem NuoViso-Team) erbringt Gunnar Kaiser mit jedem seiner Beiträge den unmissverständlichen Beweis, dass er vermutlich einer der Liberalsten von den ganzen Bloggern ist. Auf der einen Seite führt er Gespräche mit vermeintlich Rechten (Sellner), auf der anderen Seite kritisiert er sogar KenFM. Okay… nimmt man nur diese beiden Vlogs, dann könnte man meinen, er sei Rechts, aber all seine anderen Beiträge hinzu genommen, sagen einem, dass er radikal liberal (Liberalfaschist 😉 ) ist und sich davon auch kaum abbringen lässt und das ist auch gut so.
        Von biopilz kann ich das jedoch nicht sagen, denn natürlich darf sich jeder zu Themen äußern, wie es ihm beliebt, deswegen darf Sellner auch vom „großen Austausch blubbern“ und natürlich hat Gunnar das hinterfragt, nur halt nicht bei jeder einzelnen diesbezüglicher Äußerung Sellners und das ist ja wohl auch nicht nötig, denn bei aller Liebe zu freien Debattenräumen müssen sich Debatten ja nicht ständig im Kreis drehen. Aber davon mal ab, hier sollte eigentlich längst meine Antwort auf biopilz veröffentlicht worden sein, die da lautete: „Meine Quellen, wie ich etwas einordne, suche ich mir selber, danke.“ (vermutlich hatte ich sie gar nicht abgeschickt)

    1. Am Anfang des Beitrags wird erläutert, daß und warum eine YouTube-Verfügbarkeit in absehbarer Zeit nicht möglich ist.

  6. Medienrecht – wird es dem ÖR um den sehr dicken hals geschlagen?

    Nöh, es läuft weiterhin EU und schlimmer noch, NATO Propaganda – yankee go home ist mein gebot.

  7. Wer Begriffe formt wie „Liberalfaschist“ hat se nich alle an der Waffel.

    Ich vermute, da will jemand gezielt verwirren und verblöden.

    Nur zur Info: „Faschist“ bedeutet nicht einfach nur „Extremist“ sondern es bedeutet eine ganz bestimmte Art von Extremist, es bezeichnet nämlich Leute die der Meinung sind, dass alle Mächte (Staaten, Wirtschaft, Kirchen, …) und Gewalten (Staatsgewalten, aber auch Medien, Bünde, Vereine, Zivil-Organisationen, Gewerkschaften, …) gebündelt (man kann auch sagen: gleichgeschaltet) werden sollten um einem einzigen, großen Ziel zu dienen.

    Und damit stellen wir auch nebenher noch fest, dass wir heute Faschismus per Definition haben. Faschismus mit dem großen, angeblichen Ziel, den Virus zu besiegen!

    (Tatsächlich haben die Installatoren des Faschismus natürlich in Wahrheit immer ganz andere Ziele im Auge als die vorgeblichen – damals wie heute!)

    1. Und ich stelle fest, dass Storz hier Mr. Oberklug mimt und noch immer nicht gepeilt hat, was ein Oxymoron ist. Kurz gesagt, er ist ein Troll und Trolle merken nicht, wie sie selbst verblöden, deswegen sind in deren Augen vermutlich auch immer all die Anderen die Idioten. Für Storz z.B. Ich, Pepe und Alte Socke? Habe ich jemanden vergessen?:smile:

      1. Wer ist denn hier der Oxymoro-Oberklug(Scheißer)? Und Sie unterstellen mir Aussagen bzw. Ansichten. Das passt zum bisherigen Gehabe sehr, sehr gut. Immer noch beste Beziehungen zu Pseudoskeptikern, Gwuplern und Psiram-Aktivisten? Was machen denn die Buddys so? Wir war’s auf dem letzten Stammtisch-Treffen? Gut amüsiert? Krumm gelacht über die verarschten Forumsteilnehmer? War der Vortrag über PsyOp-Taktiken inspirierend für die tägliche Erwerbs-Arbeit?

        Und nochmal: mit dem Begriff „Faschist“ sinnentstellend herumzuwerfen ist einfach nur krank.

        1. *“Immer noch beste Beziehungen zu Pseudoskeptikern, Gwuplern und Psiram-Aktivisten?“*
          Natürlich, was denkst du denn? Warum verfolge ich wohl Wikihausen und nich Psiram? Und genau jetzt lache ich mich kaputt und zwar nur über einen einzigen verarschten Forenteilnehmer. 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.