Wikipedia: Der Prozess – mit oder ohne Kafka, das ist hier die Frage! | #20 Wikihausen

Premiere am 14.03.2019

Groteske postfaktische Inhalte aus der Wikipedia präsentiert von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler.

Vor drei Wochen ging es am Hamburger Landesgericht um nichts geringeres als die wirtschaftliche Existenz der beiden investigativen Journalisten Markus Fiedler und Dirk Pohlmann. Es ging um die einstweilige Verfügung, die der Wikipedia „Autor“ Mathias Grünewald der in der Wikipedia unter dem Pseudonym „Feliks“ schreibt, erwirkt hatte. Und auch über Gruppe42 hing das Damoklesschwert, hatte „Feliks“ offen schon auf seiner Wikpedia Seite angekündigt, unser Sprachorgan Bartunek in das Existenzminimum hinein zu klagen. Markus Fiedler und Dirk Pohlmann erzählen wie es ihnen persönlich in der Vorbereitung zu dem Prozess ging und wie dann der Tag selbst am Hamburger Gericht erlebt wurde – es zeigte sich nämlich auch, dass sich die Richter nicht gegen Fakten und darauf folgende Erkenntnisse wehrten. Die einstweilige Verfügung wurde weitgehend gekippt. Hier funktioniert also noch der Rechtsstaat. Vollkommen ohne rechtssicherheit ist jedoch der Autor in der Wikipedia. Ob und wann er schreiben kann, wird nach Gutdünken von Admins bestimmt. Es gibt zwar offizielle Regeln, nur es hält sich keiner an sie. Oder aber es gibt ungeschriebene Regeln, die über allen anderen stehen. Eine Regel muss wohl lauten: Kritisiere keinen der Junta, wenn doch, wirst Du gesperrt. Und Feliks ist Mitglied der Junta. Und er wird ganz offensichtlich von Wikipediaadministratoren geschützt. Franz Kafka hätte seine wahre Freude gehabt, wenn er die moderne Interpretation seines Werkes noch hätte erleben dürfen.

 

Haben Sie den Film „die dunkle Seite der Wikipedia“ gesehen? Wissen Sie davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt? Die Wikipedia ist nicht nur das, was sie zu sein scheint! Es ist mehr als ein Lexikon. Es ist auch ein Scheinlexikon. Eine kleine aber effektive Meinungsmanipulationsmaschine. In gewissen Bereichen wird das Lexikon zum Pseudolexikon und wird in diesen Sparten schon seit Jahren von einer kleinen Gruppe, bestehend aus ca. 200 Personen, dominiert. Das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben. Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen? Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging. Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt. Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine. Links: „Die dunkle Seite der Wikipedia“ https://youtu.be/wHfiCX_YdgA „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ https://youtu.be/HH-Ym-an2xw Skipte und Zusatzinformationen zu den Filmen: http://www.terzmagazin.de

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